Macron fordert europäische Fernwaffen gegen russische Raketenbedrohung.
Appell zu neuen Initiativen
Nach Angaben von UATV: Angesichts der wachsenden Raketenbedrohung durch Russland hat der französische Präsident Emmanuel Macron seine europäischen Partner zu einer gemeinsamen Initiative aufgerufen. Sein Vorschlag zielt auf die Entwicklung von Systemen für tiefe Schläge im Feindesgebiet ab. Im Zentrum steht dabei die geplante Koalition ELSA (European Long-range Strike Approach), die Europas Verteidigungsfähigkeit gegen moderne Bedrohungen stärken soll. Diese Forderung fällt in eine Zeit, in der die europäische Sicherheitsarchitektur vor grundlegenden Herausforderungen steht.
In einer Ansprache am 15. Januar 2026 unterstrich Macron die Dringlichkeit neuer Lösungen für die regionale Sicherheit. Als aktuelles Beispiel für die Eskalation nannte er den russischen Angriff auf ein kritisches Infrastrukturobjekt in der Region Lwiw vom 9. Januar 2026. Dieser Vorfall belege die akute Gefahr, die vom russischen Raketenarsenal ausgeht.
Frankreichs Antwort auf die Herausforderungen
Als Reaktion auf diese Bedrohungslage will Frankreich die Produktion eigener Langstreckenwaffensysteme beschleunigen. Macron verwies dabei auf eine besorgniserregende Entwicklung:
„Zum zweiten Mal beobachten wir den Abschuss einer Rakete von außergewöhnlicher Reichweite, des sogenannten 'Oreshnik', durch Russland gegen die Ukraine“. Dies unterstreiche die Ernsthaftigkeit der Lage und die Notwendigkeit, alle Anstrengungen auf wirksame Abwehrsysteme zu konzentrieren.
- Europa rüstet auf: Die EU formt angesichts der russischen Bedrohungen ein neues Sicherheitssystem.
- Die Entwicklung von ELSA könnte ein entscheidender Schritt zur Stärkung der europäischen Verteidigungsarchitektur sein, die den aktuellen Herausforderungen gerecht wird.
Macrons Aufruf zur ELSA-Koalition deutet auf einen strategischen Wandel in Europas Sicherheitsdenken hin. Vor dem Hintergrund der jüngsten militärischen Eskalationen könnten derartige Projekte künftig über die Stabilität und Handlungsfähigkeit des Kontinents entscheiden.
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