Polens Sejmmarschall spricht in Kiew zum Jahrestag des Kriegsbeginns.
Rede des polnischen Parlamentspräsidenten in der Werchowna Rada
Nach Angaben von Novyny.live: Anlässlich des vierten Jahrestages des groß angelegten russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine hat der Marschall des polnischen Sejm, Włodzimierz Czarzasty, in der ukrainischen Werchowna Rada gesprochen. In seiner Ansprache bekräftigte er am 24. Februar die Unterstützung Polens für den europäischen Weg Kiews. Der Besuch des polnischen Politikers unterstreicht die anhaltende Solidarität mit der Ukraine in einer Zeit der schweren Prüfung.
Włodzimierz Czarzasty war bereits am Morgen des 23. Februar in Kiew eingetroffen. Sein Besuch fiel mit der Anwesenheit zahlreicher hochrangiger europäischer Staats- und Regierungschefs zusammen, die ein starkes Signal der Einheit sendeten. Zu den anwesenden Persönlichkeiten gehörten:
- die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen,
- der Präsident des Europäischen Rates, António Costa,
- sowie die Premierminister Kroatiens, Lettlands, Estlands, Islands, Dänemarks, Schwedens und Norwegens.
Zudem hielten sich der litauische Verteidigungsminister Robertas Kasčiūnas und der finnische Präsident Alexander Stubb in der Ukraine auf.
Internationale Unterstützung für die Ukraine wird gestärkt
Dieser hochrangige Besuch stellt einen wichtigen Schritt zur Festigung der internationalen Unterstützung für die Ukraine angesichts der anhaltenden russischen Aggression dar. Włodzimierz Czarzasty betonte, dass Polen weiterhin an der Seite der Ukraine in ihrem Kampf für eine europäische Zukunft stehe.
«Polen bleibt an der Seite der Ukraine in ihrem Kampf für eine europäische Zukunft.» - Włodzimierz Czarzasty
Der Auftritt des Sejm-Marschalls im Kreise zahlreicher europäischer Partner bezeugt die wachsende internationale Geschlossenheit in der Ukraine-Frage. Die Präsenz der hohen Repräsentanten aus verschiedenen EU- und europäischen Staaten unterstreicht die Bedeutung gemeinsamer Anstrengungen für Stabilität und Sicherheit in der Region. Sie macht deutlich, dass das Thema der europäischen Integration der Ukraine weiterhin ganz oben auf der außenpolitischen Agenda steht und künftige Entscheidungen der Europäischen Union zur Erweiterung und Zusammenaktion mit Kiew beeinflussen kann. Die geballte Präsenz westlicher Führungspersönlichkeiten in Kiew ist selbst ein politisches Statement.
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