Drohnenangriff auf die Region Sumy: Verletzte Senioren und schwere Schäden in mehreren Gemeinden.
Angriff auf die Oblast Sumy am 31. Mai
Nach Angaben von Novyny.live: Am 31. Mai griff die russische Armee die ukrainische Region Sumy mit Drohnen an. Dabei wurden zwei ältere Männer verletzt, und es kam zu Zerstörungen an zivilen Einrichtungen. Ein 78-jähriger Rentner sowie ein weiterer Senior erlitten Verletzungen durch den Beschuss. In der Gemeinde Krasnopillja wurde zudem ein 58-jähriger Mann getroffen.
Besonders stark betroffen war die Gemeinde Schostka, wo die Angriffe erhebliche Schäden verursachten. Betroffen sind unter anderem:
- 17 Mehrfamilienhäuser
- eine Apotheke
- einen Busbahnhof
- mehrere Geschäfte
- Schulen
In der Stadt Konotop fielen nach dem Angriff Strom und Wasser aus, was die Lage für die Anwohner zusätzlich erschwerte. Insgesamt setzte Russland am 31. Mai 229 Angriffsdrohnen gegen die Ukraine ein, darunter Typen wie Shahed, „Gerbera“, „Italmas“ sowie Attrappen vom Typ „Parodija“. Die ukrainische Luftabwehr konnte nach eigenen Angaben 212 dieser Drohnen abfangen.
Lage der Luftverteidigung
Trotz der Abwehrerfolge kam es zu einem tragischen Vorfall: Auf dem Gelände eines Betriebs im Rajon Korjukiwka starb ein 58-jähriger Mann durch den Beschuss. Dies zeigt, wie groß die anhaltende Gefahr für die Zivilbevölkerung in der Region ist. Die Zerstörungen in den Gemeinden sowie die Unterbrechung der Energie- und Wasserversorgung verdeutlichen die Dramatik der Lage in der Oblast Sumy.
Die Situation in der Region Sumy ist ein alarmierendes Zeichen für die wachsende Spannung vor Ort. Zivile Objekte – darunter Wohnhäuser und soziale Einrichtungen – werden immer wieder zum Ziel von Angriffen. Die Schäden an der Infrastruktur erschweren das Leben der Menschen, die bereits massiv unter den Kriegsfolgen leiden. Der Vorfall reiht sich ein in das Gesamtbild des Krieges in der Ukraine, wo die Sicherheit der Bevölkerung durch regelmäßigen Beschuss ständig bedroht ist.
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