Nachtangriff auf Kiew: Luftabwehr wehrt massive Drohnen- und Raketenwelle ab.

Nachtangriff auf Kiew: Luftabwehr wehrt massive Drohnen- und Raketenwelle ab
Nachtangriff auf Kiew: Luftabwehr wehrt massive Drohnen- und Raketenwelle ab

Ukraine wehrt großangelegten Luftangriff ab

Nach Angaben von Novyny.live: In der Nacht zum 20. Januar starteten russische Streitkräfte einen massiven Luftangriff auf die Ukraine, der sich vor allem gegen die Region Kiew richtete. Der Angriff begann gegen 19:00 Uhr am 19. Januar und zog sich über die gesamte Nacht hin. Das russische Militär setzte dabei ein breites Arsenal ein:

  • eine Marschflugkörper vom Typ 'Zirkon'
  • 18 ballistische Raketen des Typs 'Iskander-M'
  • Raketen des Typs S-300
  • 15 Marschflugkörper Ch-101, abgefeuert aus dem Gebiet Wologda
  • 339 Angriffsdrohnen des Typs Shahed

Die ukrainische Luftabwehr (PWO) zeigte sich hochwirksam und konnte insgesamt 342 feindliche Ziele zerstören oder abfangen. Darunter befanden sich:

  • 14 ballistische Raketen ('Iskander-M' und S-300)
  • 13 Marschflugkörper Ch-101
  • 315 Angriffsdrohnen

Trotz dieser erfolgreichen Abwehr trafen fünf Raketen und 24 Drohnen an elf verschiedenen Orten ihr Ziel. An zwölf weiteren Orten wurden Einschläge von Trümmern abgefangener Flugkörper registriert. Diese Zahlen verdeutlichen die Intensität des Angriffs und die anhaltende Gefahr für die Zivilbevölkerung.

Bewertung der Sicherheitslage

Der nächtliche Angriff auf die Region Kiew zählt zu den massivsten Luftoffensiven der jüngeren Zeit. Die Leistung der ukrainischen Luftabwehr verhinderte jedoch eine deutlich größere Katastrophe und bewahrte zahlreiche Menschenleben. Solche Angriffe sind Teil der anhaltenden russischen Aggression, die die gesamte regionale Sicherheitsarchitektur belastet. Die gestiegene Intensität der Luftangriffe erfordert eine ständige Anpassung der ukrainischen Verteidigungsstrategien. Die erfolgreiche Abwehrarbeit demonstriert zugleich die gestiegene Effektivität der ukrainischen Streitkräfte – ein entscheidender Faktor für die Kriegsführung und ein wichtiges Signal an die internationalen Partner.


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