Nächtlicher Drohnenangriff erschüttert Odessa: Kliniken und Schulen getroffen.

Nächtlicher Drohnenangriff erschüttert Odessa: Kliniken und Schulen getroffen
Nächtlicher Drohnenangriff erschüttert Odessa: Kliniken und Schulen getroffen

Schwerer Drohnenangriff auf Odessa

Nach Angaben von Novyny.live: In der Nacht zum 28. März wurde die südukrainische Stadt Odessa von einem massiven Drohnenangriff heimgesucht. Der Beschuss richtete sich gegen die Zivilbevölkerung und traf gezielt medizinische Einrichtungen sowie Bildungseinrichtungen. Nach offiziellen Angaben setzte die gegnerische Seite dabei über 100 Kampfdrohnen des Typs „Shahed“ ein, die auf die gesamte Region Odessa abzielten.

Die Attacke forderte zwei Todesopfer: Ein 34-jähriger Mann starb noch am Einsatzort, eine etwa 35-jährige Frau erlag später im Krankenhaus ihren Verletzungen. Darüber hinaus wurden zwölf Menschen verletzt, darunter ein Kleinkind. Die Verletzten wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Betroffen von den Zerstörungen sind unter anderem:

  • ein Beratungs- und Diagnosezentrum
  • eine Tagesklinik
  • eine Kinderpoliklinik
  • eine Familienambulanz

Allein in diesen medizinischen Einrichtungen wurden mehr als 60 Fenster zerstört. Besonders schwer traf es eine Entbindungsklinik im Stadtteil Prymorskyj, die erhebliche Schäden davontrug. Zum Zeitpunkt des Angriffs befanden sich 22 Mütter, 19 Neugeborene und elf Mitarbeiter in der Klinik. Glücklicherweise kamen sie mit dem Schrecken davon.

Neben den Krankenhäusern wurden auch sieben Schul- und Universitätsgebäude beschädigt, was das gesamte Ausmaß der Verwüstung verdeutlicht. Viele dieser Einrichtungen sind nun vorübergehend nicht nutzbar.

Der Gouverneur der Region, Oleh Kiper, erklärte: „Bei dem Angriff kamen zwei Menschen ums Leben: ein 34-jähriger Mann starb noch am Ort des Geschehens, eine etwa 35-jährige Frau erlag später ihren Verletzungen im Krankenhaus.“

Dieser Angriff gilt als einer der heftigsten in den letzten Wochen und unterstreicht die anhaltend kritische Lage in der Region. Die Ereignisse werfen erneut ein Schlaglicht auf die Gefährdung der Zivilbevölkerung in Konfliktgebieten. Die internationale Gemeinschaft beobachtet die Entwicklung mit großer Sorge, da die Sicherheit der Zivilisten immer stärker in den Fokus rückt.


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