Schwerer Drohnenangriff auf Odessa trifft Wohnviertel und Markt.
Angriff auf Odessa in der Nacht zum 12. Februar
Nach Angaben von Novyny.live: In der Nacht zum 12. Februar wurde die ukrainische Hafenstadt Odessa Ziel eines massiven Angriffs mit Kampfdrohnen. Der Beschuss, der gegen 00:30 Uhr mit einer ersten Explosion begann, traf zivile Ziele. Ein neunstöckiges Wohnhaus, ein Supermarkt und mehr als 20 Pkw wurden zerstört. Ein 58-jähriger Mann erlitt Verletzungen und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Die Angriffe auf die Stadt am Schwarzen Meer reihen sich in eine Serie von Attacken auf zivile Infrastruktur ein.
Zeugen berichteten von einer ununterbrochenen Folge von Detonationen.
„Die erste Explosion war einfach nur schrecklich, und dann ging es weiter, eine nach der anderen, ohne Pause“, schilderte die Bewohnerin Raissa.Auch Verkaufspavillons auf einem Markt brannten vollständig aus, was die Lage für die Anwohner zusätzlich verschärfte.
Die Stimmung unter den Bewohnern
Die Menschen vor Ort äußern Schmerz und Verzweiflung darüber, dass die Angriffe immer wieder die Zivilbevölkerung treffen.
„Es ist sehr schwer, das alles zu ertragen. Das Schlimmste ist, dass sie auf friedliche Menschen schießen, auf Alte und Wehrlose“, sagte Yuriy Savelyovych.Trotz der Zerstörung ist der Wille zum Wiederaufbau in der Bevölkerung spürbar.
- „Das Wichtigste ist, dass alle lebendig und gesund sind. Wenn man daran denkt, was hätte passieren können, wird einem richtig angst und bange“, so Ruslan.
- „Wir werden leben und wieder aufbauen. Hauptsache, die Menschen bleiben am Leben“, betonte Valentyna Oleksandrivna.
- „Wir räumen auf und arbeiten weiter. Man muss ja irgendwie sein Leben fortsetzen“, fügte Svitlana hinzu.
- „Wir gehen voran. Die Leute warten auf uns“, fasste Hryhoriy zusammen.
Der Vorfall unterstreicht erneut die dringende Notwendigkeit, Zivilisten in Konfliktgebieten zu schützen. Internationale Unterstützung ist für die Beseitigung der Schäden und die Sicherheit der Bevölkerung unerlässlich. Der Angriff zeigt die anhaltend verheerenden Auswirkungen des Krieges auf das Leben der Menschen, die seit langem unter den Kampfhandlungen leiden. Der Wiederaufbau der Infrastruktur und die Hilfe für die Betroffenen sind Voraussetzung für Stabilität in der Region.
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