Großangriff auf Kiew am 2. Juli: Zoo-Mitarbeiter zählen verletzte Krokodile und Schildkröten.

Großangriff auf Kiew am 2. Juli: Zoo-Mitarbeiter zählen verletzte Krokodile und Schildkröten
Großangriff auf Kiew am 2. Juli: Zoo-Mitarbeiter zählen verletzte Krokodile und Schildkröten

Einschlag im Kiewer Zoo

Nach Angaben von Novyny.live: Am 2. Juli 2023 griff die Russische Föderation Kiew massiv an. Dabei wurde der städtische Zoo KyjiwZoo getroffen. Krokodile und Schildkröten erlitten Verletzungen durch den Beschuss. Die Attacke richtete schwere Schäden an der Zoo-Infrastruktur an: Vogel- und Primatenhäuser, das Aquaterrarium, ein Heulager und die Kuppel des Wintergartens wurden zerstört oder beschädigt. Erstaunlicherweise überlebten alle Tiere, obwohl die Gebäude stark in Mitleidenschaft gezogen wurden.

Zivile Opfer und Folgen

In der gesamten Stadt Kiew gab es zahlreiche menschliche Verluste: 18 Menschen starben bei dem Angriff. Die Stadtverwaltung erklärte den 3. Juli 2023 zum offiziellen Trauertag, um der Getöteten zu gedenken. Vor diesem tragischen Hintergrund wird der Zoo zum Sinnbild des Leids – nicht nur für Menschen, sondern auch für Tiere, die unter den Kriegshandlungen leiden.

Die Zustände im Zoo beunruhigen die Kiewer Bevölkerung und Tierschützer. Besonders die Schäden am nördlichen Eingangsbereich zeigen, wie schwer die Folgen sind und wie sehr sie die Zukunft der Einrichtung gefährden könnten. Der KyjiwZoo, einer der ältesten Zoos der Ukraine, kämpft darum, die Schäden zu beheben und seine Bewohner zu schützen.

Dieser Angriff reiht sich in die anhaltende Aggression gegen die Ukraine ein, die Zivilbevölkerung und Infrastruktur schwer trifft. Der Zoo, der eine zentrale Rolle im Artenschutz und in der Umweltbildung spielt, steht nun vor neuen Herausforderungen, die seinen Betrieb bedrohen. Gesellschaft und Behörden sind gefordert, die Einrichtung bei der Bewältigung dieser Katastrophe zu unterstützen.


Lesen Sie auch

Werbung