Massiver Angriff auf die Ukraine am 15. Juni: Feuer frei für 70 Raketen und 611 Drohnen.
Ukraine erlebt Großangriff am 15. Juni 2023
Nach Angaben von UATV: Am 15. Juni 2023 griff die russische Armee die Ukraine mit Marschflugkörpern vom Typ 'Iskander-K' und unbemannten Luftfahrzeugen an. Dieser Angriff reiht sich in eine Serie von Militäroperationen ein, die bereits in der Nacht zum 2. Juni mit dem Einsatz von 'Kalibr'-Raketen begann. Insgesamt setzte der Gegner 70 Raketen und 611 Drohnen unterschiedlicher Bauart ein. Besonders bemerkenswert: Bei den Raketen handelte es sich nicht wie zuvor um 'Kalibr', sondern um eine andere Waffengattung.
Ein genauerer Blick auf die verwendeten Waffensysteme zeigt: 34 ballistische Raketen des Typs 'Iskander-M' wurden abgefeuert, von denen die ukrainische Luftabwehr 15 abschießen konnte. Zudem wurden fünf 'Zirkon'-Raketen gestartet, die ebenfalls alle in der Luft zerstört wurden. Die Angriffe zielten auf die Städte Charkiw, Dnipro und Sumy. In Charkiw kamen bei einem zweiten Einschlag fünf Rettungskräfte ums Leben.
Stimmen und Bewertungen
Jurij Ihnat, ein Sprecher des ukrainischen Militärs, hob hervor, dass sich dieser Angriff von vorherigen unterschied: Statt der üblichen 'Kalibr'-Raketen setzte Russland diesmal 'Iskander-K' ein. Er äußerte sich auch zur Leistung der Flugabwehrsysteme:
„Ballistische Raketen können nur Patriot-Systeme abfangen. Dieses Mal wurden von 34 'Iskander-M'-Raketen 15 abgeschossen – ein beachtliches Ergebnis für derartige Angriffe.“
Er ergänzte: „Von den 'Zirkon'-Raketen, die ebenfalls ballistisch angreifen, konnten wir fünf Stück abschießen.“
Die anhaltenden Attacken verdeutlichen die fortwährenden Kampfhandlungen in der Ukraine und die wachsenden Herausforderungen für die Luftverteidigung. Der Großangriff vom 15. Juni zeigt eine Eskalation des Konflikts, bei der Russland vermehrt neue Waffentypen testet. Die hohe Abschussrate der ukrainischen Abwehrsysteme könnte auf eine verbesserte Fähigkeit hindeuten, modernen Bedrohungen zu begegnen – ein Faktor, der die weitere Entwicklung des Krieges und die Strategien beider Seiten maßgeblich beeinflussen dürfte.
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