Ukrainische Skythen-Artillerie bei Kupjansk: „Unsere Geschütze schlagen härter zu als Drohnen“.
Die Kanoniere der 5. Sloboschanska-Brigade „Skythen“
Nach Angaben von UATV: Im Raum Kupjansk kämpfen die Artilleristen der 5. Sloboschanska-Brigade „Skythen“ der Nationalgarde der Ukraine. Sie verteidigen nicht nur besetztes Gebiet, sondern arbeiten daran, verlorene Stellungen zurückzuerobern. Zwei Richtschützen mit den Rufnamen „Mongol“ und „Luka“ diskutieren dabei offen über ihre Feuertaktik und heben hervor, wie entscheidend eine gute Tarnung für den Erfolg ihrer Einsätze ist.
Die Einheit ist bereits seit Ende 2024 an vorderster Front im Einsatz. „Mongol“, der früher im Ehrenbataillon beim ukrainischen Präsidenten diente, erinnert sich lebhaft an seinen ersten Schuss aus der Artilleriekanone.
„Als ich zum ersten Mal abdrückte, hat diese Kanone einfach meine ganze Liebe zu Handfeuerwaffen getötet – das ist eine völlig andere Liga, ein einzigartiges Gefühl, das man nicht in Worte fassen kann“, erzählt „Mongol“.
Dienst mit Erfolg und taktischen Vorteilen
Der Nationalgardist „Luka“ stieß 2024 zur Brigade „Skythen“. Nach seiner Überzeugung braucht man für den Dienst nicht zwingend eine spezielle Vorbildung:
„Man muss überhaupt keine bestimmten Fertigkeiten mitbringen. Das ist nicht nötig. Wichtig ist nur zu verstehen, wo man sich nützlich machen kann“. Seit Sommer 2025 sind die Männer auf ihren Stellungen aktiv. Ihre Artillerie kann laut „Luka“ eine weitaus größere Fläche unter Feuer nehmen als Drohnen: „Artillerie kann intensiver wirken als Drohnen, weil man für den gleichzeitigen Start mehrerer Drohnen viele Bediener braucht.“
So setzen die Artilleristen der 5. Sloboschanska-Brigade „Skythen“ ihr Wissen und ihre Erfahrung ein, um die Interessen der Ukraine bei Kupjansk zu verteidigen und im Gefecht Erfolge zu erzielen.
Der Einsatz der 5. Sloboschanska-Brigade „Skythen“ unterstreicht, wie wichtig schwere Artillerie im modernen Kriegsgeschehen ist – besonders im Osten der Ukraine. Dass die Einheit auf großflächiges und intensives Feuer setzt, zeigt eine klare Strategie: den Feind mit maximaler Durchschlagskraft zu treffen. Die Operationen der Brigade belegen zudem, wie entscheidend die Anpassung an neue Front-Herausforderungen ist, etwa durch enge Zusammenarbeit und den Austausch von Erfahrungen unter den Soldaten.
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