20. Januar: Russlands Angriff auf Infrastruktur stürzt Kiew in Kälte und Dunkelheit.
Großangriff auf die Ukraine am 20. Januar 2023
Nach Angaben von UATV: Am 20. Januar 2023 führte die Russische Föderation einen massiven Schlag gegen die Ukraine, bei dem Drohnen, ballistische und Marschflugkörper gezielt Energieanlagen trafen. Besonders betroffen waren die Regionen Kiew, Winnyzja und Tscherkassy. In der Hauptstadt Kiew brach die Versorgung mit Heizung und Wasser zusammen, was für die Bewohner erhebliche Härten bedeutete. Solche Angriffe auf die kritische Infrastruktur sind ein zentraler Bestandteil der russischen Kriegsführung.
In Kiew wurde ein Mann verletzt, und es kam zu weitreichenden Ausfällen bei Strom, Wasser und Heizung. Der Bürgermeister von Kiew, Vitali Klitschko, erklärte:
„5 635 Hochhäuser sind ohne Heizung“. Er fügte hinzu:
„Das linke Ufer ist aufgrund des heutigen Angriffs vorerst ohne Wasserversorgung“. Techniker und Energieversorger arbeiten unter Hochdruck daran, die Versorgung der Kiewer Bevölkerung wiederherzustellen.
Folgen in anderen Regionen
In der Region Saporischschja gab es drei Verletzte. In den vergangenen 24 Stunden schlugen russische Angriffe insgesamt 789 Mal in 39 Ortschaften ein. Diese Zahlen verdeutlichen die anhaltende Eskalation des Konflikts und die wachsende Gefahr für die Zivilbevölkerung in der gesamten Ukraine.
Die massiven Luftschläge unterstreichen die Hartnäckigkeit und Intensität des andauernden Krieges. Sie zeigen erneut die russische Strategie, durch die Zerstörung lebenswichtiger Infrastruktur die Widerstandskraft der Ukraine zu brechen. Die Wiederherstellung der Energie- und Versorgungsdienste für die Einwohner Kiews und anderer betroffener Gebiete bleibt eine vordringliche Aufgabe für Behörden und Rettungskräfte – besonders angesichts des anhaltenden Winters und des steigenden Bedarfs der Bevölkerung.
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