Schwerer Raketenangriff auf Kiew: Verletzte, zerstörte Häuser und Stromausfall für Hunderttausende.
Raketenangriff auf die ukrainische Hauptstadt am 20. Januar 2023
Nach Angaben von UATV: Am 20. Januar 2023 griffen russische Streitkräfte Kiew mit einem massiven kombinierten Raketen- und Drohnenbeschuss an. Dabei wurde eine 59-jährige Frau im Dnipro-Bezirk verletzt. Der Angriff richtete erhebliche Schäden an Wohnhäusern, Fahrzeugen und der städtischen Infrastruktur an.
Insgesamt wurden an 36 verschiedenen Orten der Hauptstadt Einschläge registriert. In Kiew wurden 20 parkende Autos beschädigt. Im Bezirk Darnyzja wurden die Fenster und der Zaun eines Privathauses zerstört. Im Bezirk Desnja schlugen Trümmerteile einer Drohne auf einem Friedhofsgelände ein. Auch eine Schule und mehrere gewerbliche Gebäude wurden in Mitleidenschaft gezogen.
Folgen für die Bevölkerung
Die Folgen des Angriffs waren für die Zivilbevölkerung massiv: Während 162.000 Wohnungen wieder mit Strom versorgt werden konnten, blieben 173.000 Haushalte weiterhin ohne Elektrizität. Für den Angriff setzte Russland ein breites Arsenal ein:
- 18 ballistische Raketen der Typen 'Iskander-M' und S-300;
- 15 Marschflugkörper vom Typ Ch-101;
- 339 Kampfdrohnen.
Es handelte sich um einen der schwersten Angriffe auf die ukrainische Hauptstadt in der jüngeren Vergangenheit.
Dieser Beschuss unterstreicht die anhaltende Eskalation des Krieges und die fortwährende Bedrohung der nationalen Sicherheit der Ukraine.
Der großflächige Stromausfall zeigt das Ausmaß der Schäden an der kritischen Infrastruktur. Der Angriff traf gezielt den zivilen Wohnbereich und soziale Einrichtungen. Solche Ereignisse machen deutlich, wie dringend der Schutz der Zivilbevölkerung und der Ausbau der Luftabwehr in diesem Krieg sind.
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