Russlands Angriff auf Energieinfrastruktur: Atomkraftwerke drosseln Leistung, Notabschaltungen notwendig.
Großangriff auf ukrainische Energieanlagen
Nach Angaben von UATV: In der Nacht zum 7. Februar 2023 griff Russland massiv Energieanlagen in der Ukraine an. Die Folgen sind gravierend: Atomkraftwerke mussten ihre Leistung reduzieren, und es kam zu vermehrten Notabschaltungen im Stromnetz. Die Angriffe richteten erheblichen Schaden an Ausrüstung von Wärmekraftwerken des Unternehmens DTEK an. Es handelte sich bereits um den zehnten Angriff auf DTEK-Kraftwerke seit Oktober 2022.
Die Attacken zwangen die Betreiber der Atomkraftwerke, ihre Stromerzeugung zu drosseln. Schäden wurden in folgenden Regionen registriert:
- Oblast Wolyn
- Oblast Iwano-Frankiwsk
- Oblast Lwiw
- Oblast Riwne
Als Reaktion auf die angespannte Lage wurden im gesamten Land Notfallpläne mit vier bis fünf Stufen von Abschaltungen aktiviert. Für den Osten und Norden der Ukraine gelten dabei spezielle Notfallpläne.
„Die Blöcke der Atomkraftwerke wurden vom Personal heruntergefahren. Die Energietechniker werden mit den Reparaturen beginnen, sobald die Sicherheitslage es erlaubt.“ - Denys Schmyhal
Das ukrainische Energiesystem arbeitet weiter unter hohem Risiko. Die Wiederinbetriebnahme der beschädigten Anlagen hängt vollständig von der Sicherheitslage ab.
Zustand der kritischen Infrastruktur
Dieser Angriff ist Teil einer anhaltenden russischen Kampagne gegen die lebenswichtige Infrastruktur der Ukraine, die die Energiekrise im Land massiv verschärft. Mitten im Winter, wenn der Strombedarf besonders hoch ist, drohen diese Angriffe schwerwiegende soziale und wirtschaftliche Folgen für die Bevölkerung. Die Wiederherstellung der Energieanlagen und die Gewährleistung der Versorgungssicherheit bleiben daher vordringliche Aufgaben der ukrainischen Behörden. Die systematische Zerstörung von Kraftwerken und Netzen stellt einen gezielten Angriff auf die Lebensgrundlagen der Zivilbevölkerung dar.
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