Kettenunfall in Japan: 20 Autos verbrannt, es gibt Tote und Verletzte.
Nach Angaben von ТСН: Am Freitagabend ereignete sich in der Nähe von Tokio ein schrecklicher Unfall, der die Schnellstraße in einen Friedhof verbrannter Autos verwandelte. Laut lokalen Quellen geschah der Vorfall gegen 19:30 Uhr japanischer Zeit.
In einem schrecklichen Video, das von der Nachrichtenagentur Kyodo News veröffentlicht wurde, sind Dutzende beschädigte und ausgebrannte Fahrzeuge zu sehen, die auf der verschneiten Straße zurückgelassen wurden.
Ursachen der Katastrophe
Die Polizei berichtete, dass die Hauptursachen des Unfalls Glätte und Schneefall waren. Alles begann, als ein Lastwagen in einen anderen Lkw fuhr, der nach einem vorhergehenden Einzelunfall angehalten hatte. Dieses Ereignis löste eine Kettenreaktion aus, und die Fahrzeuge, die nicht rechtzeitig auf der glatten Straße bremsen konnten, begannen, miteinander zu kollidieren, wodurch ein Stau von 300 Metern erzeugt wurde.
Feuer und Explosionen
Die Situation wurde durch einen Kraftstoffaustritt verschärft, der ein Feuer auslöste, das 20 Fahrzeuge erfasste.
Das Feuer war so stark, dass die Rettungskräfte mehr als 7 Stunden benötigten, um es zu löschen. Einige Fahrzeuge verbrannten so sehr, dass sie nicht mehr zu erkennen waren.
Augenzeugen teilten erschreckende Erinnerungen an die Ereignisse.
„Das Eis machte es mir schwer zu lenken. Ich hatte Angst um mein Leben“, berichtete ein 60-jähriger Lkw-Fahrer, der in letzter Minute durch das Ausweichen in die Leitplanke entkommen konnte. Er fügte hinzu, dass er hinter sich vier Explosionen gehört hatte.
Opfer und Verletzte
Bei dem Unfall starben zwei Personen:
Eine 77-jährige Frau aus Tokio, die auf dem Rücksitz eines Pkw saß.
Der Fahrer eines der Lastwagen (seine Leiche wurde in der Kabine gefunden).
Außerdem erlitten 26 Personen Verletzungen, darunter fünf in kritischem Zustand.
Der Verkehr auf der Kanetu-Autobahn in Richtung Tokio ist komplett gesperrt, die Gemeindedienste sind mit der Räumung der Straße von den Trümmern der verbrannten Fahrzeuge beschäftigt.
Diese Tragödie unterstreicht erneut die Gefahr auf winterlichen Straßen, insbesondere bei schlechten Sichtverhältnissen und rutschigen Oberflächen. Fahrer werden daran erinnert, die Geschwindigkeitsvorschriften einzuhalten und aufmerksam zu sein, wenn sie unter schwierigen Wetterbedingungen fahren.
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