Ukraine plant Mindestlohn von 40.000 Hrywnja für Gesundheitspersonal.
Gesetzesentwurf für höhere Gehälter im Gesundheitswesen
Nach Angaben von Novyny.live: Ein neuer Gesetzentwurf in der ukrainischen Werchowna Rada sieht eine deutliche Gehaltserhöhung für medizinisches Personal vor. Mit dem Dokument Nr. 14357 soll das Gesetz 'Über den Staatshaushalt der Ukraine für 2026' geändert werden. Ziel ist es, angemessene Arbeitsbedingungen für Ärzte und Pflegekräfte zu schaffen und die Finanzierung des Gesundheitssektors zu verbessern. Diese Initiative kommt in einer Zeit, in der das ukrainische Gesundheitssystem unter enormem Druck steht.
Details der geplanten Neuregelung
Der Entwurf legt einen monatlichen Mindestlohn von 40.000 Hrywnja für Beschäftigte im Gesundheitswesen fest. Diese Regelung soll für folgende Einrichtungen gelten:
- kommunale, nicht-kommerzielle Unternehmen;
- aus dem Staatshaushalt finanzierte medizinische Einrichtungen;
- private Gesundheitseinrichtungen.
Für Rettungsdienstmitarbeiter ist ein Grundgehalt von 35.000 Hrywnja vorgesehen.
Zusätzlich wurde für das Personal in Krankenhäusern in Frontnähe der sogenannte absenkende Lohnkoeffizient gestrichen. Der Gesetzentwurf wurde dem Haushaltsausschuss des Parlaments zur Prüfung vorgelegt. Wie der Abgeordnete Oleg Judin betonte:
„40.000 Hrywnja – für alle Beschäftigten im Gesundheitswesen“. Im Staatshaushalt für 2026 sind zudem höhere Mittel für die Notfallmedizin eingeplant, was die Bedeutung der Unterstützung für medizinisches Personal in der aktuellen Lage unterstreicht.
Die geplante Gehaltserhöhung stellt einen wesentlichen Schritt zur Verbesserung der sozialen Standards für ukrainisches Gesundheitspersonal dar. Angesichts der enormen Belastungen durch den Krieg könnte sie helfen, die Personalsituation zu stabilisieren und langfristig die Qualität der medizinischen Versorgung zu sichern.
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