Russland plant, das Energiesystem der Ukraine zu zerschneiden: Was ist das Ziel der neuen Angriffe.
Nach Angaben von ТСН: Russland ergreift alle möglichen Maßnahmen, um das einheitliche Energiesystem der Ukraine in separate Segmente zu teilen und die verwundbarsten Regionen zu isolieren. Dies wird durch den jüngsten Luftangriff bestätigt, bei dem die Regionen Saporischschja und Dnipropetrowsk betroffen waren. Dies führte zu einem vollständigen Blackout in Dnipro, wodurch die Regionen ohne Wärme, Licht und Wasserversorgung blieben.
Experten weisen darauf hin, dass Russland seit mehreren Jahren versucht, das Energienetz der Ukraine zu teilen, weshalb diese Luftangriffe nicht zufällig sind. Das Ziel des Aggressors ist es, die Energieketten zwischen den Regionen zu trennen, was zu gezielten Angriffen auf Energieanlagen im Osten, Norden, Zentrum, Süden und Westen des Landes führt.
Strategie der „kurzen Erinnerung“: Wie Russland versucht, das Energiesystem in den Zusammenbruch zu stürzen
„Russland versucht seit mehreren Jahren, das Energiesystem der Ukraine zu teilen. Wie man sagt, hat die öffentliche Meinung eine kurze Erinnerung, denn das ist alles schon einmal passiert. Wenn man die Luftangriffe auf die Region Odessa als Beispiel nimmt, so ist das das, was die Russen bereits im letzten Jahr versucht haben. Jetzt versucht Russland erneut, das vereinte Energiesystem der Ukraine ins Chaos zu stürzen. Sie haben seit 2022 Anstrengungen unternommen, aber damals führten diese Versuche nicht zu den erwarteten Ergebnissen“, erzählt TSN.ua
Mykhailo Gonchar, Präsident des Zentrums „Strategie XXI“ und Experte für Energiesicherheit.
Nach den Worten des Experten hat der Feind seit Herbst letzten Jahres heimlich begonnen, die Energieinfrastruktur zu zerstören.
Fragmentarische Angriffe und Zerstörung des Industriepotenzials
„Die Angriffe Russlands sind nicht nur auf die Umspannwerke von „Ukrenergo“ gerichtet, sondern auch auf Energieerzeugungsanlagen wie Wärmekraftwerke und Wasserkraftwerke. Die Russen führen fragmentarische Angriffe durch, indem sie zwischen verschiedenen Regionen wechseln, darunter Dnipropetrowsk und Saporischschja. Dies passt in ihren Plan zur Zerstörung der Energie- und Infrastruktur im Osten und Süden der Ukraine“, merkt der Experte an.
Er betont, dass die Russen diese Territorien nicht einnehmen können, obwohl seit 2022 entsprechende Anstrengungen unternommen werden. Offensichtlich konzentrieren sie sich auf die Zerstörung der Energie-, Transport- und Infrastruktur, da diese Regionen entscheidend für den Export und das wirtschaftliche Leben der Ukraine sind.
Durch Angriffe auf diese Gebiete hofft Russland wahrscheinlich auf eine operative Pause und Erschöpfung der Ukraine, da die schnelle Wiederherstellung der beschädigten Objekte eine komplizierte Aufgabe sein wird.
Schwierigkeiten der Wiederherstellung: Situation in Saporischschja und Dnipro
Am Morgen war es noch schwierig, über das Ausmaß der Folgen der russischen Angriffe auf die Energieanlagen in Saporischschja und Dnipro zu sprechen. „In Saporischschja ist es gelungen, teilweise die Stromversorgung wiederherzustellen, obwohl sie nach einem vorübergehenden Schema funktioniert. Die Situation in Dnipro bleibt ungewiss“, erklärt Mykhailo Gonchar.
Er hebt hervor, dass es den Energiearbeitern trotz aller Schwierigkeiten gelingt, schrittweise die beschädigten Objekte wiederherzustellen.
Aktive Verteidigung: Warum die Luftabwehr nicht genug ist und Vergeltungsschläge nötig sind
Mykhailo Gonchar betont die Notwendigkeit einer Verstärkung der Luftabwehr, um feindliche Angriffe abzuwehren. „Zusätzliche Luftabwehrmittel sind notwendig, die offensichtlich nicht ausreichen. Wir sollten taktische Angriffe auf die Infrastruktur des Feindes durchführen, um sein Potenzial zu erschöpfen und den Schaden zu minimieren“, bemerkt der Experte.
Er fügt auch hinzu, dass die Aktivierung der russischen Angriffe mit der Verschlechterung der Wetterbedingungen in der Ukraine zusammenhängt. „Die Russen beobachten die Wettervorhersagen und richten ihre Angriffe danach aus“, erklärt der Experte.
„Krokodil-Methode“: Wird die RF die Angriffe nach den Schneefällen einstellen?
Der Experte bezweifelt, dass Russland die Angriffe auf das Energiesystem der Ukraine selbst nach einer Verbesserung der Wetterbedingungen einstellen wird. „Mit diesen Angriffen sollte man sich nicht entspannen, denn Russland wird seine Angriffstaktik fortsetzen“, fasst Mykhailo Gonchar zusammen.
Es sollte hervorgehoben werden, dass Russland, indem es die Energieinfrastruktur angreift, versucht, nicht nur die Wirtschaft der Ukraine zu brechen, sondern auch den moralischen Geist der Bürger zu untergraben. Dies stellt zusätzliche Herausforderungen für den Staat dar, da es wichtig ist, in Zeiten ständiger Angriffe Stabilität aufrechtzuerhalten und eine schnelle Wiederherstellung der Ressourcen zu gewährleisten.
Die Situation bleibt angespannt, und die Durchführung effektiver Maßnahmen zum Schutz der Energieanlagen ist von entscheidender Bedeutung. Experten rufen zur Konsolidierung der Anstrengungen in diesem Bereich auf, um dem Aggressor entgegenzuwirken und die Stabilität der Energieversorgung im Land sicherzustellen.
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