ESPN-Liste: Diese Transfers der Premier League gelten als größte Fehlinvestitionen.

ESPN-Liste: Diese Transfers der Premier League gelten als größte Fehlinvestitionen
ESPN-Liste: Diese Transfers der Premier League gelten als größte Fehlinvestitionen

Die teuersten Flops der Premier-League-Geschichte

Nach Angaben von Novyny.live: An der Spitze einer Negativrangliste der englischen Liga steht der ukrainische Nationalspieler Mykhaylo Mudryk. Sein Wechsel vom FK Shakhtar Donetsk zu Chelsea für 70 Millionen Euro hat sich bislang nicht ausgezahlt. In 73 Einsätzen für den Londoner Club gelangen ihm lediglich zehn Tore und elf Vorlagen. Diese enttäuschende Bilanz brachte ihm den unrühmlichen ersten Platz in der von ESPN erstellten Liste der 50 schlechtesten Transfers der Premier-League-Ära ein. Solche Fehleinkäufe belasten nicht nur die Vereinskasse, sondern werfen auch ein schlechtes Licht auf das Scouting.

Die Aufstellung führt weitere prominente und kostspielige Fehlgriffe auf. Dazu zählen unter anderem:

  • Antony, der für 95 Millionen Euro von Ajax zu Manchester United wechselte;
  • Nicolas Pépé, den Arsenal für 80 Millionen Euro verpflichtete.

Weitere Rückschläge für den Spitzenreiter

Für Mudryk könnte die Situation sich weiter verschlechtern: Im Dezember 2024 wurde in einer Dopingprobe des Spielers die verbotene Substanz Meldonium nachgewiesen. Dies droht seinen ohnehin schon angeschlagenen Ruf zusätzlich zu beschädigen. Die Liste der Transfersünden ist lang und umfasst auch folgende Namen:

  • Ali Dia, der als Free Agent zu Southampton kam;
  • Daniel Drinkwater, der für 37,9 Millionen Euro von Leicester City zu Chelsea transferierte;
  • Romelu Lukaku, für den Chelsea Inter Mailand 113 Millionen Euro zahlte.

Der Fall Mudryk und die anderen genannten Beispiele zeigen exemplarisch, welch hohes Risiko Vereine bei teuren Verpflichtungen eingehen. Eine falsche Einschätzung des Spielerpotenzials kann zu massiven finanziellen Verlusten führen und sowohl die Karriere des Athleten als auch den Ruf des zahlenden Klubs nachhaltig schädigen. Der Transfermarkt bleibt somit eine Lotterie mit sehr hohen Einsätzen.


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