Selenskyj hat Großbritannien aufgefordert, der Ukraine 2,5 Milliarden Pfund aus dem Verkauf von Chelsea zu übergeben.

Selenskyj hat Großbritannien aufgefordert, der Ukraine 2,5 Milliarden Pfund aus dem Verkauf von Chelsea zu übergeben
Selenskyj hat Großbritannien aufgefordert, der Ukraine 2,5 Milliarden Pfund aus dem Verkauf von Chelsea zu übergeben

Nach Angaben von ТСН: In Großbritannien wurden 2,5 Milliarden Pfund (3,3 Milliarden Dollar) eingefroren, die der russische Oligarch Roman Abramowitsch nach dem Verkauf des Fußballclubs Chelsea erhalten hat. Diese Mittel sollen zur Unterstützung der Ukraine verwendet werden.

Kommentar des Präsidenten der Ukraine

Wolodymyr Selenskyj betonte während eines Gesprächs mit dem britischen Premierminister Keir Starmer die Bedeutung einer gerechten Entscheidung bezüglich der eingefrorenen Vermögenswerte. Er bemerkte:

„Das sind zweieinhalb Milliarden Pfund, die erheblich zur Rettung von Leben und zum Wiederaufbau in der Ukraine nach allen russischen Angriffen beitragen können und müssen“.

Gerichtsverfahren und juristisches Team

Früher wurde bekannt, dass Abramowitsch ein internationales Team von Anwälten für das Gerichtsverfahren, das sich mit den eingefrorenen Mitteln aus dem Verkauf des Clubs befasst, engagiert hat. Im Falle von Versuchen der britischen Regierung, diese Mittel zu blockieren oder Klage gegen ihn einzureichen, hat der russische Oligarch eine starke juristische Unterstützung.

Derzeit sind 2,35 Milliarden Pfund aus dem Verkauf von Chelsea und 150 Millionen Pfund an Zinsen auf dem Konto der Fordstam Ltd., die Abramowitsch gehört, eingefroren.

Streit mit der britischen Regierung

Die britischen Behörden bereiten sich auf einen Rechtsstreit mit Abramowitsch über die Verwendung der Mittel aus dem Verkauf des Clubs während seines Sanktionsstatus vor. Der Streit betrifft die Auslegung des „Verpflichtungsvertrags“, gemäß dem der Oligarch zugestimmt hat, das Geld für wohltätige Zwecke zur Unterstützung der Kriegsopfer in der Ukraine zu verwenden.

Diese Situation hebt die Komplexität der Fragen internationaler Sanktionen und deren Einfluss auf finanzielle Transaktionen großer Geschäftsleute hervor. Die Ereignisse rund um die eingefrorenen Gelder von Abramowitsch könnten erhebliche Auswirkungen auf die zukünftige Unterstützung der Ukraine haben, angesichts des anhaltenden Krieges und des Bedarfs an Wiederaufbau des Landes.


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