Neue Gehälter ab 2026: Höherer Mindestlohn und mehr Geld für Staatsbedienstete.
Gehaltsanpassungen für den öffentlichen Dienst in der Ukraine
Nach Angaben von TSN.ua: Ab dem 1. Januar 2026 steigt der ukrainische Mindestlohn um 647 Hrywnja auf 8647 Hrywnja brutto. Nach Abzug der Steuern verbleiben den Beschäftigten damit netto 6160 Hrywnja. Parallel dazu hat die Regierung neue Gehaltssätze für Angestellte im öffentlichen Dienst eingeführt, darunter für Lehrkräfte, medizinisches Personal und Sozialmanager. Diese Anpassungen sind Teil einer breiteren Sozialpolitik.
Im ukrainischen Staatssektor sind zwischen 2,6 und 2,8 Millionen Menschen beschäftigt. Das Grundgehalt der niedrigsten Stufe 1, das bisher 3470 Hrywnja betrug, wird ab dem 1. Januar 2026 um 275 Hrywnja erhöht. Die einheitliche Tariftabelle für Staatsbedienstete umfasst insgesamt 25 Stufen. Die Verteilung sieht wie folgt aus:
- Die erste Gruppe (Stufen 1–12) umfasst etwa 70–75 % aller zivilen Staatsbediensteten;
- Zur zweiten Gruppe (Stufen 13–18) zählen rund 18–20 % der Beschäftigten;
- Die dritte Gruppe (Stufen 19–25) deckt 5–7 % der Angestellten ab.
Gemäß der Kabinettsverordnung Nr. 1749 werden die Grundgehälter für Lehrkräfte um 30 % angehoben. Ein Lehrer in der Eingangsstufe (Stufe 10) erhält somit ein Bruttogehalt von 15800 Hrywnja. Für Ärzte ist ein Mindestbruttogehalt von 35000 Hrywnja festgelegt, was einem Nettobetrag von mindestens 26950 Hrywnja entspricht. Sozialmanager auf Stufe 15 erhalten 20600 Hrywnja brutto.
Diese Gehaltsreformen im öffentlichen Sektor spiegeln die Bemühungen der Regierung wider, den Lebensstandard von Staatsbediensteten zu heben und die Arbeitsbedingungen in zentralen gesellschaftlichen Bereichen zu verbessern.
Die Erhöhung des Mindestlohns und die neuen Tarife sind Teil einer Regierungsstrategie zur Unterstützung sozial schwacher Gruppen und zur Belebung der Wirtschaft. Höhere Gehälter in Schlüsselbereichen wie Bildung und Gesundheit können sich positiv auf die Qualität der öffentlichen Dienstleistungen auswirken und die Motivation der Fachkräfte steigern. Zudem könnte die gestiegene Kaufkraft die Binnennachfrage und damit das Wirtschaftswachstum ankurbeln.
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