Polen erhöht Mindestlohn: So viel mehr bleibt Arbeitnehmern ab 2026 netto übrig.

Polen erhöht Mindestlohn: So viel mehr bleibt Arbeitnehmern ab 2026 netto übrig
Polen erhöht Mindestlohn: So viel mehr bleibt Arbeitnehmern ab 2026 netto übrig

Neue Gehaltsuntergrenze in Polen ab Januar 2026

Nach Angaben von Novyny.live: Für mehr als drei Millionen Beschäftigte in Polen steigt das Einkommen ab dem 1. Januar 2026 spürbar. Die Regierung hat eine Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns auf 4.806 Złoty brutto monatlich beschlossen. Diese Anhebung stellt einen wichtigen Schritt zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen dar und reagiert auf die gestiegenen Lebenshaltungskosten.

Bei einer Vollzeitstelle bedeutet das konkret ein Nettoeinkommen von etwa 3.606 Złoty. Parallel wird auch der Mindeststundenlohn angehoben und liegt dann bei 31,40 Złoty brutto. Ziel dieser Maßnahmen ist es, die finanzielle Situation der Arbeitnehmer zu stärken und ihre Kaufkraft zu erhalten.

Weitere Neuregelungen für das Jahr 2026

Zusätzlich zum höheren Grundgehalt wird die Zulage für eine Nachtstunde auf rund 6 Złoty steigen. Ebenfalls angepasst wird die Einkommensgrenze für nicht angemeldete Tätigkeiten: Der quartalsweise Freibetrag liegt bei 10.813,50 Złoty, was 225 Prozent des neuen Mindestlohns entspricht. Diese Änderungen werden die Wirtschaft und den Alltag vieler Menschen in Polen spürbar beeinflussen.

Die Erhöhung des polnischen Mindestlohns ist Teil gezielter Regierungsbemühungen, die Lebensverhältnisse angesichts von Inflation und Teuerung zu verbessern.

Die Maßnahme dürfte die Binnennachfrage ankurbeln, da den Haushalten mehr Geld für Konsum zur Verfügung steht. Gleichzeitig stehen Unternehmen vor höheren Lohnkosten, die sich möglicherweise auf Preise und das Beschäftigungsniveau auswirken können. Die Entwicklung der polnischen Wirtschaft bedarf daher in den kommenden Monaten besonderer Aufmerksamkeit.


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