US-Finanzminister nennt Bedingungen für sinkende Ölpreise.
Ölpreise könnten deutlich fallen
Nach Angaben von Novyny.live: Der US-Finanzminister Scott Bessent sieht ein mögliches Szenario für sinkende Ölpreise. Seiner Einschätzung nach könnte dies eintreten, sobald der Krieg in der Ukraine beendet ist und sich die Lage in Venezuela sowie im Iran stabilisiert hat. Friedensvereinbarungen in diesen Krisenregionen wären ein entscheidender Faktor für den globalen Ölmarkt.
'Mit Friedensabkommen könnten wir, glaube ich, einen erheblichen Preisrückgang bei Öl aus Venezuela und dem Iran sehen', erklärte Bessent.
Eine wesentliche Voraussetzung dafür ist die politische und wirtschaftliche Beruhigung in diesen Ländern. Dies würde das weltweite Ölangebot erhöhen und damit dämpfend auf die Preise wirken. Solche geopolitischen Entwicklungen sind für die Energiepreise oft bedeutender als reine Marktfaktoren.
Neue Energiepartnerschaft zwischen USA und Ukraine
Parallel dazu intensivieren sich die energiewirtschaftlichen Beziehungen zwischen den USA und der Ukraine. Ein konkretes Zeichen dafür war die erste Lieferung von verflüssigtem Erdgas (LNG) aus den USA in die Ukraine im Jahr 2026 mit einem Volumen von fast 100 Millionen Kubikmetern.
Die Aussagen von Minister Bessent unterstreichen, wie stark die globalen Energiemärkte von politischer Stabilität abhängen. Die weitere Entwicklung in der Ukraine, Venezuela und im Iran wird die Ölpreise und damit die Weltwirtschaft maßgeblich beeinflussen. Die wachsende Energiekooperation mit den USA hilft der Ukraine zudem, ihre Abhängigkeit von traditionellen Lieferanten zu verringern und ihre Versorgungssicherheit zu stärken.
Lesen Sie auch
- 920 Millionen Euro von der EU für den Winter: Schmyhal beziffert weiteren Finanzbedarf der Ukraine
- Bankensteuer von 50 Prozent könnte bis 2027 bestehen bleiben: Welche Einnahmen das für den Haushalt bringt
- Kriegsveteranen erhalten Hypothek zu 3 Prozent Zinsen: Eigenkapitalanteil ab 6 Prozent
- PrivatBank-Kunden empört über Gebühren bei Rücküberweisung aus dem „Konvert“
- Ukrainische Hrywnja unter Druck: Droht der Dollar noch 2024 auf über 50 zu steigen?
- Futtermais verliert fast 100 Griwna je Tonne an Wert

