Oman warnt USA vor Eskalation im Nahen Osten.
Appell zur Deeskalation
Nach Angaben von TSN.ua: Der omanische Außenminister Badr Albusaidi hat die Vereinigten Staaten eindringlich davor gewarnt, sich nach den jüngsten Angriffen auf den Iran weiter in den Nahost-Konflikt einzumischen. Albusaidi, der selbst an Gesprächen zwischen Washington und Teheran beteiligt war, bedauerte, dass diese Verhandlungen bislang ohne greifbares Ergebnis blieben.
Bei einem Treffen in Genf am 26. Februar hatte die amerikanische Seite von Iran die Stilllegung dreier zentraler Nuklearanlagen verlangt. Teheran wies jedoch die Forderung zurück, angereichertes Uran ins Ausland zu schaffen. Der omanische Minister kritisierte scharf, dass 'aktive und ernsthafte Verhandlungen erneut untergraben wurden'. Dies diene weder den Interessen der USA noch dem Weltfrieden, so Albusaidi, der Washington eindringlich riet, sich nicht weiter zu engagieren:
Das ist nicht euer Krieg. - Badr Albusaidi
Hoffnung auf Verhandlungslösung
Albusaidi verwies zugleich auf positive Signale: Der Iran habe bereits erhebliche Zugeständnisse gemacht und sich bereiterklärt, seine Vorräte an angereichertem Uran aufzugeben. Diese Aussage lässt Spielraum für weitere diplomatische Gespräche erkennen, auch wenn die aktuelle Lage äußerste Vorsicht erfordert.
Der Appell des Sultanats unterstreicht dessen Rolle als potenzieller Vermittler in der krisengeschüttelten Region. Oman pflegt traditionell gute Beziehungen zu beiden Konfliktparteien, was für künftige Verhandlungen von entscheidendem Vorteil sein könnte. In einer Zeit zunehmender Spannungen sind solche diplomatischen Kanäle unverzichtbar, um eine weitere militärische Eskalation zu verhindern.
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