Ukrainischer Außenminister zu Besuch in Peking eingeladen.
Einladung in die chinesische Hauptstadt
Nach Angaben von UATV: Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha hat eine offizielle Einladung für einen Besuch in Peking erhalten. Dies gab Georgij Tichyj, der Sprecher des ukrainischen Außenministeriums, am 18. Februar in einer Pressekonferenz bekannt. Die Einladung folgt auf ein jüngstes Treffen der Außenminister beider Länder, das am 13. Februar in München stattfand.
Das Münchner Gespräch zwischen Sybiha und seinem chinesischen Amtskollegen Wang Yi wurde von ukrainischer Seite als "produktiv und sachbezogen" bewertet. Im Zentrum der Verhandlungen stand die Vertiefung der bilateralen Beziehungen zwischen der Ukraine und China.
„Es besteht selbstverständlich unser Interesse daran, die Kontakte und den Dialog auf höchster Ebene zwischen den Führungen unserer Länder fortzusetzen.“
Georgij Tichyj
Tichyj verwies zudem auf den erheblichen Einfluss Chinas auf Moskau und dessen Rolle als globale Gestaltungsmacht. „China verfügt tatsächlich über Hebel, um auf Moskau einzuwirken, und zählt zu jenen globalen Kräften, die eine sehr bedeutende Rolle für den internationalen Frieden und die Sicherheit spielen“, betonte er. Diese Position macht Peking zu einem potenziell wichtigen Gesprächspartner in der gegenwärtigen Krise.
Mögliche Auswirkungen der Annäherung
Die Einladung nach Peking unterstreicht die Bemühungen der Ukraine, ihre außenpolitischen Beziehungen zu diversifizieren und strategische Partnerschaften auch unter schwierigen geopolitischen Bedingungen zu pflegen. Eine vertiefte Zusammenarbeit mit China, insbesondere vor dem Hintergrund dessen Einflusses auf Russland, könnte ein zentrales Element der ukrainischen Diplomatie werden.
Der Schritt signalisiert den Willen Kiews, trotz der anhaltenden Instabilität aktiv neue diplomatische Kanäle zu öffnen und seine internationale Position zu stärken.
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