Ukrainisches Verteidigungsministerium meldet Zerstörung Dutzender russischer Ziele im Mai – wichtige Nachschubwege unter eigener Kontrolle.

Ukrainisches Verteidigungsministerium meldet Zerstörung Dutzender russischer Ziele im Mai – wichtige Nachschubwege unter eigener Kontrolle
Ukrainisches Verteidigungsministerium meldet Zerstörung Dutzender russischer Ziele im Mai – wichtige Nachschubwege unter eigener Kontrolle

Erfolge bei der Zerstörung russischer Militäreinrichtungen

Nach Angaben von Espreso.tv: Das ukrainische Verteidigungsministerium gab bekannt, dass im Mai russische Militäranlagen ausgeschaltet und wichtige Versorgungsrouten der Besatzungstruppen unter eigene Kontrolle gebracht wurden. Konkret wurden in diesem Zeitraum folgende Ziele vernichtet:

  • 19 Luftabwehrsysteme und Radarstationen;
  • 50 Logistikzentren und Depots;
  • 25 Einrichtungen der Drohneninfrastruktur;
  • 8 Kommandostäbe und Führungsstellen.

Besonders bedeutende zerstörte Anlagen

Zu den eliminierten Zielen zählen unter anderem drei russische Flugabwehrraketensysteme 'Pantsir-S1', die in Nowyj Swit, Henitscheska Hirk und auf dem Flugplatz 'Saky' zerstört wurden. Des Weiteren wurden vernichtet:

  • vier Einheiten der Flugabwehrsysteme 'Tor' und 'Tor-M2' in Mychajliwka, Staryj Oskol, Sachidne und Berdjansk;
  • ein 'Buk-M3'-System in Olchowatka;
  • ein 'Osa'-System in Donezk;
  • ein Kommandofahrzeug des 'Buk-M2'-Systems in Kadijiwka.

Hinzu kommt die Zerstörung mehrerer Radarstationen im Mai, darunter:

  • die Küstenradarstation 'MIS-M1' in Majak;
  • die Radarstation 'Podl'ot' in Jewpatorija;
  • die Radarstation P-18 'Terek' in Sofijiwka;
  • die Radarstation 'Kasta-2E' in Mysowe;
  • die Radarstation 'Jastreb' in Nowosjoliwka;
  • die Radarstation 1L125 'Niobij-SW' in Jarsk;
  • die Radarstation 'Nebo-SW' in Kamjanka;
  • die Radarstation 'ST-68' in Feodossija;
  • die Radarstation MR-232 'Bussol-S' in Mariupol.

Darüber hinaus gelang es den ukrainischen Streitkräften, die Nachschubwege der Besatzer im Gebiet Luhansk und in der Ostsloboschanschtschyna zu kontrollieren. Eine zentrale Rolle spielt dabei die über 500 Kilometer lange militärisch-logistische Hauptverkehrsader 'Fernstraße R-280', die Rostow am Don mit der Krim verbindet. Diese Maßnahmen stärken die Kontrolle über strategische Versorgungslinien des Gegners.

Diese Meldung unterstreicht das aktive Vorgehen der ukrainischen Kräfte im Rahmen der Militäroperationen im Osten des Landes.

Die Zerstörung wichtiger feindlicher Militäranlagen und die Übernahme der Kontrolle über Logistikrouten sind entscheidend, um die Versorgungs- und Führungsfähigkeiten der russischen Truppen einzuschränken. Diese Erfolge könnten den weiteren Verlauf des Konflikts und die Strategie beider Seiten in der Region beeinflussen. Der anhaltende Druck auf die russische Logistik zielt darauf ab, deren operative Beweglichkeit nachhaltig zu schwächen.


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