Skandalbericht über Trumps Gesandten: Wie Witkoff Moskau bezüglich der Ukraine beraten hat.
Nach Angaben von ТСН: Der skandalöse Bericht enthüllt beeindruckende Details über die Kontakte des US-Sondergesandten Stephen Witkoff mit dem außenpolitischen Berater des russischen Präsidenten Juri Uschakow und zeigt eine drastische Wendung in Richtung Russland im sogenannten Friedensplan von Donald Trump. Witkoff übermittelte nicht nur vertrauliche Informationen, sondern gab dem Russen auch Ratschläge, wie man mit dem amerikanischen Führer kommunizieren kann.
Der Artikel stellt fest, dass es viele ernsthafte Fragen zu Witkoffs Kontakten mit russischen Vertretern und möglichen gefährlichen Konsequenzen gibt.
„Über den US-Sondergesandten Stephen Witkoff und seine Kontakte zu den Russen zu erfahren, bedeutet, die drastische Wende in Richtung Moskau zu verstehen. Wo früher ein Friedensangebot, das offensichtlich russische Spuren aufwies, Verwunderung und Unverständnis hervorrief, gibt es jetzt deutlich weniger“.
Die Bloomberg-Recherche über Witkoffs jüngste Aktivitäten enthüllt zahlreiche Details seiner Gespräche mit Uschakow, während derer er dem russischen Beamten tatsächlich geraten hat, wie man mit Trump interagiert.
Witkoff entwickelte gemeinsam mit russischen Vertretern eine umstrittene Friedensinitiative, nachdem Washington begann, Druck auf die Ukraine auszuüben und deren Unterstützung zu fordern. Dies zeigt, wie der Gesandte Trumps als 'nützlicher Idiot' erscheint.
„Es müssen ernsthafte Fragen zu seiner Interaktion mit den Russen und Bedenken hinsichtlich der möglichen katastrophalen Folgen aufgeworfen werden. Ein Händedruck mit ihm verstärkt die Bedrohung Moskaus für die Ukraine und die sicherheitstechnische Infrastruktur Westeuropas“.
Trotz des Skandals reist Witkoff erneut nach Russland – Trump schickt ihn zu neuen Verhandlungen, um die ukrainisch-russische Sackgasse zu lösen.
Putin zeigte kaum Bereitschaft, den überarbeiteten Plan zu unterstützen, und für Kiew klingt schon der Gedanke, dass Trumps nächster 'Mr. Fixit' etwas 'reparieren' könnte, beunruhigend. Dies sorgt in der Ukraine für Besorgnis über die Absichten Washingtons und die tatsächlichen Prioritäten des US-Präsidenten.
„In jedem anderen Job wäre Witkoff wegen unwiderruflicher Kompromittierung bereits entlassen worden. Zu jeder anderen Zeit wäre dies als massiver Skandal betrachtet worden. Aber unter Donald Trump ist der Skandal nicht mehr derselbe“.
Zur gleichen Zeit pflegt der US-Präsident weiterhin Kontakte mit dem russischen Führer über seinen Vertrauten. Die Aktivitäten Witkoffs deuten darauf hin, dass das reale Machtverhältnis in diesen Beziehungen für Trump deutlich ungünstiger ist, als es scheinen mag.
Zur Erinnerung: Bloomberg berichtete, dass Witkoff im Oktober ein Telefonat mit Uschakow führte und Ratschläge an Moskau gab, wie man Trump einen Friedensplan für die Ukraine vorschlägt. Insbesondere empfahl er Putin, Trump vor dem Besuch von Selenskyj im Weißen Haus anzurufen und mit ihm über ein Abkommen in Gaza zu gratulieren. Dieses Gespräch ging dem 28-Punkte-Friedensplan voraus.
Trump reagierte auf die Bloomberg-Dekodierung, in der Witkoff angeblich den Russen rät, wie man seine Gunst gewinnen kann. Der Präsident stellte klar, dass in solchen Handlungen nichts Ungewöhnliches sei, da dies eine Standardpraxis eines Vermittlers für den Abschluss eines Abkommens sei. Er erklärte, dass der Vermittler das Angebot beiden Seiten – Russland und der Ukraine – „verkaufen“ muss, da beide bereit sein müssen, etwas zu opfern. Trump hat die Audioaufnahme nicht gehört, hält dies aber für 'normale Verhandlungen'.
Diese Situation hebt die schwierige geopolitische Lage rund um die Ukraine hervor und spiegelt die komplexen Beziehungen zwischen den USA und Russland wider. Witkoff bleibt eine Figur, die viele Fragen aufwirft, und seine Handlungen könnten sich auf die weitere Entwicklung der Krisensituation in der Region auswirken.
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