Fernstudierende erhalten keinen Aufschub von der Mobilisierung: Erklärung des Juristen.
Studierende ukrainischer Hochschulen haben das Recht auf einen Aufschub von der Mobilisierung. Dies gilt jedoch nicht für Studierende im Fernstudium.
Dazu schrieb der Anwalt Jurij Ajwazjan auf dem Portal 'Juristen.UA'.
Werden Studierende mobilisiert
Anwälte wurden von einem Bürger kontaktiert, der eine höhere Ausbildung im Fernstudium anstrebt.
Der Mann fragte, ob er mit dem Erreichen des 25. Lebensjahres mobilisiert werden könne.
In der Antwort an den Bürger betonte Anwalt Jurij Ajwazjan, dass er mobilisiert werden könne.
Wer an Hochschulen keinen Anspruch auf Aufschub hat
Der Jurist erklärte, warum Fernstudierende zur ukrainischen Armee einberufen werden können.
Recht auf einen Aufschub haben nur diejenigen Studierenden, die in Vollzeit oder dual studieren
Das duale Studium ist ein Präsenz- und Fernstudienformat, das heißt, der Studierende muss dennoch an den Kursen an der Hochschule teilnehmen.
Wir erinnern daran, dass wir zuvor darüber berichteten, welche zwei Arten von Dokumenten Studierende benötigen, um einen Aufschub von der Mobilisierung zu beantragen.
Wir fügen hinzu, dass wir berichteten, welche Studierenden ihren Aufschub in naher Zukunft verlieren könnten.
Das Recht auf einen Aufschub von der Mobilisierung für Studierende ukrainischer Hochschulen betrifft nur diejenigen, die in Vollzeit oder dual lernen. Studierende in Fernstudiengängen können in die ukrainischen Streitkräfte einberufen werden, daher sollten sie aufmerksam sein und rechtzeitig Fragen zum Aufschub klären.Lesen Sie auch
- Russisches Schattenflotten-Schiff vor Sizilien von Frankreich festgenommen
- Vier EU-Staaten legen gemeinsamen Fonds für den Wiederaufbau der Ukraine auf
- Neue Kampfverbände angekündigt: Warum die Ukraine jetzt aufrüsten muss
- Krim unter Druck: Wie die Ukraine Russlands Spielraum auf der Halbinsel einschränkt
- Kiews Druck auf Minsk: Wie Selenskyj die Drohnenhilfe für Russland stoppte
- Kiews Schlag gegen Russlands Ölindustrie: Selenskyj spricht von „Sanktionen mit großer Reichweite“

