In Brasilien wurde Fritzl verhaftet: Stiefvater hielt seine Tochter 22 Jahre lang in sexueller Sklaverei.

In Brasilien wurde Fritzl verhaftet: Stiefvater hielt seine Tochter 22 Jahre lang in sexueller Sklaverei
In Brasilien wurde Fritzl verhaftet: Stiefvater hielt seine Tochter 22 Jahre lang in sexueller Sklaverei

Unvorstellbare grausame Geschichte aus Brasilien

Nach Angaben von The Sun: In Brasilien ereignete sich ein schockierender Vorfall: Bewaffnete Polizisten nahmen einen Stiefvater fest, der beschuldigt wird, seine Stieftochter 22 Jahre lang in sexueller Sklaverei gehalten zu haben.

Eine 29-jährige Frau konnte diesem schrecklichen 'Höllenleben' entfliehen, in dem sie einen Großteil ihres Lebens verbracht hatte.

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Die Frau, deren Name nicht bekannt gegeben wird, konnte sich am 16. September mit der Polizei in Araucária, Bundesstaat Paraná, in Verbindung setzen. Sie sagte ihrem Stiefvater, dass sie mit ihren drei Kindern ins Krankenhaus fahren müsse.

Stattdessen ging sie direkt zur Polizeistation, um über ihre schreckliche Kindheit zu berichten.

Polizeichef Eduardo Krüger bestätigte, dass die Frau seit ihrem siebten Lebensjahr Misshandlungen erlitten hatte.

Laut Krüger wurde sie mit 15 Jahren von ihrem Stiefvater schwanger, nach seiner Scheidung von ihrer Mutter. Die Frau gebar drei Kinder von ihm und musste mit anderen Männern Geschlechtsverkehr haben.

Diese grausamen Aussagen wurden auf Video aufgezeichnet und später von der Polizei überprüft.

„Er zwang mich zu tun, als ob ich es wollte, aber die Männer wussten, dass ich unter Druck stand. Ich habe den Überblick verloren. Es waren mehr als 30 solcher Fälle“, sagte sie den Behörden.

Der Stiefvater überwachte ihre Bewegungen durch im Haus installierte Kameras und erlaubte ihr selten, das Haus zu verlassen, berichtet die Polizei.

Die Frau fügte hinzu: „Ich hatte solche Angst, große Angst, und ich habe immer noch Angst. Er hat mir so viel gesagt und gedroht, dass ich, wenn ich nicht mit ihm sei, mit niemand anderem sein könnte.“

Während ihrer Zeugenaussage hatte der Stiefvater sie angeblich über 30 Mal angerufen und über 15 Sprachnachrichten mit Drohungen geschickt.

„Komm nach Hause, sonst wirst du ernsthafte Probleme mit mir haben“, sagte der Verdächtige.

Als die Polizei in das Haus eindrang, beschlagnahmten sie die Kameras und fanden Videos der Misshandlungen auf dem Mobiltelefon des Stiefvaters, woraufhin er festgenommen wurde.

Er befindet sich jetzt in Gewahrsam, während Untersuchungen zu mehreren Verbrechen, einschließlich Vergewaltigung, Freiheitsberaubung, Drohungen und psychischer Gewalt, laufen.

Wenn er verurteilt wird, könnte er eine Strafe von mehr als 100 Jahren Haft erhalten. Die Opfer und ihre Kinder wurden an einen sicheren Ort gebracht, während Schutzmaßnahmen getroffen werden.

Der Vater der Frau wurde bereits als 'brasilianischer Fritzl' bezeichnet, im Vergleich zu dem bekannten Josef Fritzl, der eine Haftstrafe verbüßt, weil er seine Kinder über 24 Jahre in seinem Keller festgehalten und seine eigene Tochter vergewaltigt hatte.

AP

Diese Geschichte hebt die schrecklichen Realitäten häuslicher Gewalt und die Wichtigkeit einer rechtzeitigen Reaktion der Strafverfolgungsbehörden hervor. Die Festnahme des Stiefvaters wurde durch den Mut der Frau möglich, die trotz ihrer Angst den Mut fand zu fliehen und über ihre Erfahrungen zu berichten. In Zukunft ist es wichtig, dass Opfer solcher Verbrechen die notwendige Unterstützung und den Schutz erhalten.


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