Ukrainische Streitkräfte setzen Angriffe auf die Krim fort: Flugplatz „Saky“ getroffen, sieben Flugzeuge zerstört.
Ukrainische Militäroperationen auf der Krim
Nach Angaben von UATV: Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Angriffe auf russische Militäreinrichtungen in der besetzten Krim fort, insbesondere auf Flugplätze und Ausrüstungslager, und fügen dem Feind erhebliche Verluste zu. Am 3. Juli 2023 griffen ukrainische Einheiten eine Eisenbahnbrücke über den Krasnogwardeisky-Kanal an, was schwerwiegende Folgen für die Logistik der russischen Truppen haben könnte.
Darüber hinaus wurden eine Anlage zur elektronischen Kriegsführung nahe Artemiwka und eine Einheit zur elektronischen Aufklärung in Sewastopol attackiert. Der Sicherheitsdienst der Ukraine griff innerhalb einer Woche zum zweiten Mal den Flugplatz „Saky“ auf der Krim an, wobei sieben Hangars mit Luftfahrzeugen getroffen wurden, darunter Suchoi Su-30SM-Jäger, Su-30 sowie Suchoi Su-24-Frontbomber. Berichten zufolge wurden mindestens sieben Flugzeuge zerstört oder beschädigt.
Angriffe der russischen Armee und Verluste
Gleichzeitig führte die russische Armee 55 Angriffe auf Stellungen der ukrainischen Verteidigungskräfte durch. Im Raum Kostjantyniwka wurden 14 Angriffe verzeichnet, im Raum Slawjansk 13 und bei Huljajpole 9 erfolglose Sturmversuche. Nach Angaben des Generalstabs der ukrainischen Streitkräfte hat Russland seit Beginn der groß angelegten Invasion 1 Million 407 Tausend Soldaten verloren. Allein im letzten Tag wurden 1250 russische Besatzer getötet.
Der Sicherheitsdienst der Ukraine erklärte: „Der Sicherheitsdienst der Ukraine führt weiterhin die vom ukrainischen Präsidenten gestellten Aufgaben aus und reduziert systematisch das militärische Potenzial Russlands.“
Diese Aktionen belegen die Fortsetzung einer aktiven Militärkampagne, die darauf abzielt, die russischen Streitkräfte in den besetzten Gebieten zu schwächen.
Im Zuge des anhaltenden Konflikts weisen Analysten darauf hin, dass die russische Führung, so Pawel Lakijtschuk, weiterhin auf ein schnelles Kriegsende hofft und Putin meldet: „In zwei Monaten werden wir die Ukraine endlich zur Kapitulation zwingen.“ Dies unterstreicht die Spannungen und Unsicherheiten in der Frontentwicklung, da beide Seiten weiterhin intensive Kampfhandlungen durchführen.
Diese Ereignisse verdeutlichen die Eskalation des Konflikts in der Region, insbesondere die Bemühungen der Ukraine, die militärischen Fähigkeiten Russlands in den besetzten Gebieten zu schwächen. Gleichzeitig weisen die wachsenden Verluste der russischen Truppen auf die Schwierigkeiten hin, mit denen Russland in seiner Offensive konfrontiert ist. Der weitere Verlauf wird von der Strategie beider Seiten und ihren Fähigkeiten in der Kriegsführung abhängen.
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