Schweiz: Der Ex-Ehemann von Miss Schweiz wird des Mordes und der Zerschlagung beschuldigt.
Nach Angaben von ТСН: In der Schweiz wird ein 41-jähriger Mann, bekannt unter dem Pseudonym Thomas, des Mordes und der grausamen Zerstörung der Leiche seiner Frau, dem Model und Finalistin des Wettbewerbs "Miss Schweiz", Kristina Joksimovic, beschuldigt.
Die Leiche des 42-jährigen Models wurde am 13. Februar 2024 im Haus des Paares in der Stadt Binningen, nahe Basel, gefunden, wo auch ihre zwei kleinen Kinder lebten.
Was die Ermittler festgestellt haben
Nach den Ergebnissen der gerichtsmedizinischen Untersuchung starb die Frau durch Erstickung: am Hals fand man "rötliche Druckspuren". Vor ihrem Tod erlitt sie mehrere Schläge: am Körper waren Wunden und Blutergüsse, und ein Teil ihrer Haare war abhanden.
"Nach dem Mord soll Thomas laut der Staatsanwaltschaft die Leiche mit einer elektrischen Stichsäge, einem Messer und einer Gartenschere zerteilt haben, nachdem er zuvor die Hüftgelenke gebrochen und den Kopf abgetrennt hatte", heißt es in den Unterlagen des Falls.
Untersuchungen zeigten, dass er die Gebärmutter sorgfältig entfernt hatte - dies war das einzige Organ, das aus dem Körper entnommen wurde. Nach Angaben der Ermittler zerkleinerte der Mann einen Teil der Überreste in einem Industrieküchenmixer und löste sie in einer chemischen Lösung auf.
Während dieses Prozesses schaute der Mann Videos auf YouTube mit seinem Handy. Im Haus wurden Fragmente von Haut, Muskeln und Knochen gefunden.
Die Stellungnahme des Verdächtigen
Thomas gibt zu, seine Frau getötet zu haben, behauptet aber, es sei ein Akt der Notwehr gewesen. Seinen Aussagen zufolge fand vor der Tragödie ein "positives Gespräch" statt, nach dem Kristina ihn angeblich mit einem Messer angegriffen habe.
Anfangs bestritt er seine Beteiligung an dem Mord und behauptete, er habe "seine Frau tot aufgefunden".
Das Gericht hält diese Version für unzuverlässig und weist auf die durchdachte und langwierige Zerstörung der Leiche, den Einsatz von Werkzeugen und die Versuche hin, die Spuren des Verbrechens zu beseitigen, was nicht mit Beschreibungen von "Panik" oder "Schock" übereinstimmt. Experten sagen auch, dass das "sorgfältige Entfernen der Gebärmutter" auf eine psychische Störung hindeuten könnte.
Ein möglicher Motiv
Laut lokalen Medien plante Kristina die Scheidung und hatte Angst vor ihrem Ehemann. Bekannte der Familie berichteten, dass ihre Beziehung "seit mehreren Monaten eine Krise durchlief", und die Polizei hatte zuvor Einsätze wegen häuslicher Gewalt erhalten.
Thomas hingegen gibt an, von der Angst besessen gewesen zu sein, seine Kinder, das Haus und die Firma zu verlieren, was zu einem Kontrollverlust und dem Mord an seiner Frau führte.
Derzeit ist noch kein Gerichtstermin festgelegt.
In der Ukraine wurde inzwischen in einer Wohnung in der Lesia Ukrainka Straße in Kiew der 41-jährige Sohn des ersten ukrainischen Kosmonauten Leonid Kadenyuk mit Messerstichen entdeckt. Der Fall wird derzeit als absichtlicher Mord mit dem zusätzlichen Vermerk „Selbstmord“ untersucht.
Dieser schreckliche Vorfall in der Schweiz wirft strittige Fragen über die Beziehungen zwischen Partnern und die Möglichkeit von Gewalt in Familien auf. Er hebt auch die Wichtigkeit hervor, auf Warnsignale zu achten, die auf Beziehungsprobleme hinweisen könnten, die das Eingreifen von Fachleuten erfordern.
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