Archäologen entschlüsselten den alten Fluch der Hethiter: Wer ihn bricht, wird sterben.

Archäologen entschlüsselten den alten Fluch der Hethiter: Wer ihn bricht, wird sterben
Archäologen entschlüsselten den alten Fluch der Hethiter: Wer ihn bricht, wird sterben

Nach Angaben von ТСН: In der Türkei haben Archäologen eine Inschrift auf einem antiken Artefakt entschlüsselt, die eine direkte und grässliche Warnung vor dem Tod enthält. Diese Tafel, die etwa 3300 Jahre alt ist, wurde in den Ruinen der Siedlung Büklükale gefunden, die etwa 100 Kilometer von der modernen Hauptstadt Ankara entfernt am Fluss Kızılırmak liegt.

Nach der Entschlüsselung des Textes, die mit Hilfe eines alten nahöstlichen logographischen Systems durchgeführt wurde, fanden die Forscher den Satz:

„Wer ihn bricht, wird sterben“
. Wissenschaftler glauben, dass diese Inschrift sich auf einen Vertrag bezog und möglicherweise von den Herrschern des Hethitischen Reiches als strenge offizielle Warnung gesendet wurde.

Die Entdeckung der Archäologen

Bei den Ausgrabungen im Jahr 2023 entdeckten die Archäologen, dass Büklükale eine Stadt aus der hethitischen Periode mit einem Durchmesser von etwa 500 Metern war. An dem Ort wurde auch ein Fragment eines terrakottalischen Siegels mit Keilschrift gefunden, das, so der Leiter der Ausgrabungen, von einem König oder einer Königin verwendet wurde. Auf diesem Siegel wird dieselbe tödliche Warnung wiederholt.

Die Forscher weisen darauf hin, dass solche Siegel normalerweise auf Verträgen platziert wurden, jedoch eine so strenge Drohung untypisch ist – in hethitischen Gesetzen wurden häufiger Geldstrafen als die Todesstrafe angewendet. Dies bestätigt, dass die Stadt aktive Verbindungen zu Hattusa, der Hauptstadt des Reiches, aufrechterhielt.

Religiöse Rituale in Büklükale

Darüber hinaus wurden in Büklükale hethitische Tafeln gefunden, die mit religiösen Ritualen in Verbindung stehen, die normalerweise von Mitgliedern der hethitischen Königsfamilie durchgeführt wurden. Dies stärkt die Version, dass die Stadt eine der königlichen Residenzen in der Bronzezeit gewesen sein könnte.

Es ist auch erwähnenswert, dass Archäologen in Gibraltar eine Kammer entdeckten, die vor über 40.000 Jahren versiegelt wurde und auf den möglichen Aufenthalt einiger der letzten Neandertaler der Welt hinweist.

Diese Funde unterstreichen die große Bedeutung von Büklükale im Kontext des Hethitischen Reiches und seiner Handels- und Kulturverbindungen. Sie zeigen auch, wie alte Gesellschaften ihren Glauben und ihre vielfältigen Praktiken durch Rituale und schriftliche Dokumente äußerten und wichtige Zeugnisse für die Nachwelt hinterließen.


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