Russischer Angriff zerstört Lager und Büro von MOYO: Kundenaufträge bleiben bestehen.
Lager und Büro des ukrainischen Elektronikhändlers MOYO durch Raketenangriff zerstört
Nach Angaben von Espreso.tv: Das Unternehmen MOYO hat die vollständige Zerstörung seines Lagers und seiner Büroräume durch einen feindlichen Angriff bestätigt. Trotz der massiven Schäden will das Unternehmen den Geschäftsbetrieb aufrechterhalten und alle bereits aufgegebenen Bestellungen ausliefern. Der Angriff ereignete sich in der Nacht zum 2. Juli 2023 und traf die ukrainische Hauptstadt besonders schwer.
Seit seiner Gründung im Jahr 2009 ist MOYO auf dem ukrainischen Markt aktiv und betreibt über 90 Filialen in verschiedenen Städten des Landes. Ein zentraler Standort war das einzige rund um die Uhr geöffnete Lager-Geschäft MOYO 24/7 in Kiew. Ein Unternehmenssprecher erklärte zu dem Vorfall: „Der feindliche Schlag hat unser Lager völlig vernichtet. Das Wichtigste ist, dass alle Mitarbeiter unverletzt geblieben sind.“
Teamgeist und Widerstandskraft bei MOYO
Das Unternehmen betonte, dass die Belegschaft trotz des Verlustes von Lager und Büro weiterhin zusammenhält.
„Wir haben unser Lager verloren. Aber wir haben unser Team nicht verloren. Wir haben unseren Glauben nicht verloren. Wir haben den Willen, weiterzuarbeiten, nicht verloren“, so die Mitteilung von MOYO.Das Management zeigt sich entschlossen, den Betrieb wieder aufzunehmen und die Verpflichtungen gegenüber den Kunden zu erfüllen.
Dieser Vorfall verdeutlicht die schwierige Lage für die ukrainische Wirtschaft im Krieg. Viele Unternehmen sind gezwungen, trotz Zerstörung und existenzieller Bedrohung weiterzumachen. Indem MOYO den Fokus auf den Zusammenhalt der Mannschaft und die Einhaltung von Kundenversprechen legt, sendet das Unternehmen ein wichtiges Signal der Zuversicht aus. Dies stärkt nicht nur die eigene Position, sondern auch das Vertrauen von Kunden und Geschäftspartnern in einer Zeit großer Unsicherheit.
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