Die kommunale Nanny: Für welche Kinderkategorien ist der Dienst verfügbar.
Der Dienst 'kommunale Nanny' ist für mehr Kinder verfügbar geworden
Bis Anfang März 2025 haben 2017 Familien den Dienst 'kommunale Nanny' in Anspruch genommen. Laut den Angaben des Ministeriums für Sozialepolitik stehen 2433 Kinder unter der Aufsicht einer Nanny, damit die Eltern oder Erziehungsberechtigten arbeiten, sich umschulen oder ihre Angelegenheiten regeln können.
Die durchschnittliche monatliche Erstattung für den Dienst 'kommunale Nanny' beträgt etwa 8000 Hryvnias.
Es ist zu beachten, dass im vergangenen Jahr das Ministerium für Sozialepolitik die Kategorie der Kinder, die diesen Dienst in Anspruch nehmen können, erweitert hat. Jetzt gilt er für folgende Gruppen:
- Kinder bis 3 Jahre von binnenvertriebenen Personen, (die keine schweren Krankheiten haben);
- Kinder bis 6 Jahre, die zusätzliche Pflege benötigen (früher wurden nur Kinder mit schweren Krankheiten bis 3 Jahre einbezogen);
- Kinder bis 6 Jahre, deren ein Elternteil eine Person mit Behinderung der Gruppe I oder II ist (früher betraf dies Kinder bis 3 Jahre);
- Kinder bis 6 Jahre, die in Gebieten leben, in denen die Funktion der Vorschuleinrichtungen nicht gewährleistet werden kann (zum Beispiel in den Regionen Saporischschja, Donezk, Charkiw, Cherson, Sumy und Tschernihiw).
Dies ist eine wichtige Änderung, da jetzt binnenvertriebene Personen und Personen, die in Gebieten ohne Zugang zu Vorschuleinrichtungen leben, Anspruch auf den Dienst 'kommunale Nanny' haben. Dies hilft, Barrieren für Eltern beim Zugang zur Arbeit und wirtschaftlicher Unabhängigkeit abzubauen und Kindern den Zugang zu angemessener Betreuung und Entwicklung zu ermöglichen.
Lesen Sie auch
- Ab 2027: Pflicht zur Hauptuntersuchung für Pkw in der Ukraine kehrt zurück – Gesetzesentwurf kommt nächstes Jahr ins Parlament
- Abgeordneter Kuzminykh nach wiederholtem Fernbleiben vom Gericht festgenommen – Haftbefehl für den 29. Juni erwartet
- Polen drängt auf Entschädigung – Deutschland zögert bei Reparationszahlungen
- Gipfeltreffen in Anchorage: Trump und Putin ohne greifbares Ergebnis
- Putins Behauptungen zu Sumy widerlegt: Russische Offensive gescheitert
- Nach Putin-Gesprächen reist Lukaschenko weiter nach Peking – das wurde besprochen

