Das Außenministerium der Ukraine verurteilt die Teilnahme von Woody Allen am Moskauer Filmfestival: Was bekannt ist.
Nach Angaben von inkorr.com: Die Teilnahme des amerikanischen Regisseurs Woody Allen an der Internationalen Filmwoche in Moskau hat im Außenministerium der Ukraine Empörung ausgelöst. Das Ministerium betrachtet seine Teilnahme als Beleidigung für ukrainische Filmemacher und Schauspieler, die Opfer der russischen Aggression gegen die Ukraine wurden.
«Das Außenministerium der Ukraine verurteilt entschieden die Teilnahme des amerikanischen Regisseurs Woody Allen an der Internationalen Filmwoche in Moskau. Das ist eine Schande und eine Beleidigung für die Opfer ukrainischer Schauspieler und Filmemacher, die während der Aggression der RF gegen die Ukraine von russischen Kriegsverbrechern getötet oder verletzt wurden. Durch die Teilnahme an einem Festival, das Unterstützer und Lautsprecher Putins vereint, blinzelt Allen bewusst über die Gräueltaten hinweg, die Russland seit nunmehr 11 Jahren täglich in der Ukraine begeht.»
Das Außenministerium betont, dass die Nutzung von Kultur zur Propaganda oder zur Verschleierung von Verbrechen inakzeptabel ist.
Woody Allens Reaktion auf die Kritik
Während seiner Teilnahme an der Moskauer Veranstaltung äußerte Regisseur Woody Allen seine Begeisterung für das russische Kino und erwähnte, dass er den Film «Krieg und Frieden» gut aufgenommen habe und sich an sein Treffen mit dem russischen Kollegen Sergei Bondartschuk erinnerte. Auf die Frage nach der Möglichkeit, einen Film in Russland zu drehen, antwortete Woody Allen jedoch, dass es derzeit keine entsprechenden Angebote gebe.
«Wenn solche Angebote erscheinen würden, würde ich darüber nachdenken, die Idee zu entwickeln, einen Film über das Gefühl der Bequemlichkeit in Moskau und St. Petersburg zu machen.»
Im Jahr 2023, während seiner Teilnahme am Filmfestival in Venedig, sah sich Woody Allen mit einer negativen Reaktion des Publikums konfrontiert, die ihre Unzufriedenheit mit seinem Besuch widerspiegelte.
Das ukrainische Außenministerium äußerte seine Empörung über die Teilnahme des amerikanischen Regisseurs Woody Allen am Moskauer Filmfestival und betonte, dass es beleidigend für ukrainische Filmemacher und Schauspieler sei, deren Opfer das Ergebnis der russischen Aggression in der Ukraine sei. Gleichzeitig äußerte der Regisseur positive Bemerkungen über das russische Kino und betonte, dass es derzeit keine Pläne für Dreharbeiten in Russland gebe.
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