Im Gebiet Lemberg wurde ein Vater von drei Kindern wegen Mobilisierungsversäumnis verurteilt.
Nach Angaben von ТСН: Im Gebiet Lemberg wurde ein Mann zu 3 Jahren Haft verurteilt, weil er nach Erhalt der Vorladung die Mobilisierung verweigert hat.
Im Urteil des Zhydachiv Bezirksgerichts wurde festgestellt, dass der Angeklagte drei Kinder zu versorgen hat. Im Mai 2023 erhielt er eine Vorladung, erschien jedoch nicht im Territorialen Rekrutierungszentrum (TRC) und entging dem Dienst.
Schuldgeständnis
Vor Gericht gestand der Mann seine Schuld und äußerte Reue. Er sagte aus, dass:
„Er von den Mitarbeitern des TRC von der Arbeit abgeholt wurde. Am nächsten Tag unterzog er sich einer medizinischen Untersuchung und wurde für den Militärdienst für tauglich erklärt. Er hat die Entscheidung der Militärmedizinischen Kommission nicht angefochten, da man ihn nicht über diese Möglichkeit informiert hat. Er erinnert sich nicht daran, dass ihm eine Vorladung übergeben wurde und dass er den Empfangsbescheid unterschrieben hat. Nach der medizinischen Untersuchung befand er sich tatsächlich im Raum Nr. 9 und unterschrieb Dokumente, las jedoch nicht, was genau er unterschrieb. Danach wurde ihm gesagt, dass er nach Hause fahren und man ihn anrufen würde. Nach ein paar Tagen wurde er angerufen, um zu erscheinen, aber er ging nicht hin, da er dachte, dass man ihn nicht zum Dienst einberufen würde.“
Urteilsverkündung
Der Anwalt forderte, dass für seinen Mandanten Artikel 69 des Strafgesetzbuches der Ukraine angewandt wird und eine Geldstrafe verhängt wird, wobei er auf das Schuldgeständnis des Angeklagten, die vorübergehende Wehrdienstentlassung und die Versorgung von drei minderjährigen Kindern hinwies.
Das Gericht befand den Mann für schuldig gemäß Artikel 336 des Strafgesetzbuches der Ukraine und verhängte eine Strafe von 3 Jahren Haft. Außerdem muss er über 4.500 Hrywnja für die Durchführung von Gutachten zahlen.
Es wird erinnert, dass zuvor das Kamjanske Bezirksgericht in der Region Tscherkassy einen 56-jährigen Mann zu 3 Jahren Haft verurteilt hat, der sich geweigert hatte, eine Vorladung anzunehmen und sich der Mobilisierung zu entziehen.
Dieser Fall unterstreicht die Ernsthaftigkeit der Folgen des Mobilisierungsversäumnisses, insbesondere in Zeiten, in denen das Land Schutz benötigt. Gerichtliche Entscheidungen zeigen, dass die Gesetzgebung in der Ukraine entschieden mit den Verletzern der Militärpflicht umgeht, selbst unter Berücksichtigung der familiären Umstände der Schuldigen.
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