Bildungsminister räumt mit Mythen über das angeblich zu schwere NMT auf und zeigt echte Schülererfolge.

Bildungsminister räumt mit Mythen über das angeblich zu schwere NMT auf und zeigt echte Schülererfolge
Bildungsminister räumt mit Mythen über das angeblich zu schwere NMT auf und zeigt echte Schülererfolge

Stellungnahme des ukrainischen Bildungsministers

Nach Angaben von Novyny.live: Oksen Lisovyi, der Minister für Bildung und Wissenschaft der Ukraine, hat sich gegen gezielte Desinformationskampagnen zum Nationalen Mehrfachtest (NMT) gewandt. Seiner Ansicht nach verbreiten diese Angriffe Mythen über eine angebliche Überkomplexität der Prüfungen, was die Motivation junger Ukrainerinnen und Ukrainer schwächt. Der Minister hob dagegen die tatsächlichen Erfolge der Schüler hervor, insbesondere im Fach Englisch, und rief dazu auf, solchen Manipulationen nicht zu erliegen.

Laut Lisovyi belegen die Prüfungsergebnisse eine hervorragende Vorbereitung der ukrainischen Schüler. Er verwies auf die Statistik des Vorjahres, die bemerkenswerte Leistungen der Jugendlichen in der Fremdsprachenprüfung zeigt. Der Minister betonte dabei:

„Der Mythos des letzten Jahres war, dass das Englisch-Examen unmöglich zu bestehen sei – dass nicht einmal Muttersprachler es schaffen. Dabei liegen die Durchschnittsnoten unserer völlig durchschnittlichen Schüler höher als die jener Muttersprachler.“

Debatte um die NMT-Reform

In der Ukraine wird derzeit über eine Reform des NMT diskutiert, unter anderem über eine mögliche Reduzierung der Prüfungsfächer. Sowohl Julija Svyrydenko als auch Oksen Lisovyi sprachen sich jedoch klar dagegen aus, Mathematik aus dem Pflichtbereich zu streichen. Diese Frage bleibt relevant, da die Vorbereitung auf die Tests weiterhin Anlass zur Sorge gibt.

Ein besonderer Vorfall verdeutlicht die Herausforderungen: Während des NMT in der Oblast Odessa verbrachten die Abiturienten rund 13 Stunden in Schutzräumen und Prüfungsräumen. Dies zeigt, unter welch schwierigen Bedingungen die Jugendlichen ihre Prüfungen ablegen müssen. Auch der Bürgerbeauftragte Dmytro Lubinez fordert Änderungen an den NMT-Regularien, was die Notwendigkeit einer Anpassung des Bildungssystems an die aktuellen Gegebenheiten unterstreicht.

Lisovyi fügte hinzu:

„Genau das ist der Schlag, die IPSo, die Kommunikationskampagne: ‚Oh, hier ist alles unmöglich, oh, hier ist es furchtbar schwer zu lernen.‘“
Der Minister rief zu einem konstruktiven Dialog und gemeinsamen Anstrengungen zur Verbesserung der Bildung in der Ukraine auf und betonte die Bedeutung der tatsächlichen Leistungen der Schüler in dieser schweren Zeit.

Die Diskussion über die NMT-Reform und die Probleme der Testvorbereitung findet vor dem Hintergrund der anhaltenden Herausforderungen statt, denen die Schüler unter Kriegsbedingungen ausgesetzt sind. Es ist entscheidend, dass das Bildungssystem auf diese Herausforderungen reagiert und sich den neuen Realitäten anpasst, während es die Schüler unterstützt. Die Bemühungen der Regierung und der Pädagogen müssen darauf abzielen, die Motivation und den Erfolg der Jugend zu steigern, was für die Zukunft des Landes von besonderer Bedeutung ist.


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