Ukrainisches Sanatorium mit 120 Flüchtlingen könnte am 24. Dezember ohne Strom bleiben.
Nach Angaben von ТСН: Am 24. Dezember ist eine Abschaltung von Teilen der staatlichen Unternehmens 'Lwiwuhillja' wegen erheblichen Schulden geplant. Von dieser Abschaltung ist auch das Sanatorium 'Rowesnyk' betroffen, in dem etwa 120 intern Vertriebene leben.
Gründe für die Abschaltung
Der Stromlieferant DPZD 'Ukrinterenergo' hat einen Antrag auf Einstellung der Stromversorgung an den Systembetreiber gesendet.
„Auf Anordnung des Stromlieferanten, des staatlichen Unternehmens DPZD 'Ukrinterenergo' (Lieferant der 'letzten Hoffnung'), ist für den 24. Dezember 2025 die Abschaltung der Objekte eines anderen staatlichen Unternehmens - DP 'Lwiwuhillja' (Sozialeinrichtungen, Verwaltungsgebäude usw.) aufgrund von Schulden für verbrauchte elektrische Energie geplant“, heißt es in der Mitteilung.
Gemäß den Regeln des Verteilungsnetzkodex ist der Betreiber des Verteilungsnetzes verpflichtet, solche Anfragen zu erfüllen, daher wird ein Verbraucher, der Schulden angesammelt hat, abgeschaltet.
Dies betrifft nicht nur Produktionsobjekte, sondern auch die soziale Infrastruktur, insbesondere das Sanatorium 'Rowesnyk', was zu einem Stromausfall für die Flüchtlinge führen könnte.
Das Unternehmen 'Lwiwoblenenergo' hat am 8. Dezember 'Lwiwuhillja' über die Absicht informiert, die Stromversorgung einzustellen, und sich an die Lwiwer regionale Militärverwaltung gewandt, um alternative Energiequellen für die Räume, in denen die Flüchtlinge wohnen, bereitzustellen.
„Die gesamte Verantwortung für mögliche Folgen der Abschaltung liegt bei der Leitung von 'Lwiwuhillja', da genau wegen der Schulden diese kritische Situation entstanden ist“, betonten die Unternehmen.
Anzahl der Personen, die ohne Strom bleiben könnten
Nach Informationen des Volksabgeordneten Mychajlo Wolynets wohnen im Sanatorium 120 Flüchtlinge, darunter 20 Kinder. Er berichtete, dass die Schulden aufgrund der Sperrung der Konten des Unternehmens durch den Steuerdienst entstanden sind.
Es geht um Bußgelder, die seit 2001 auflaufen. Aufgrund dessen hat das Bergbauunternehmen die Hälfte des Gehalts für Oktober und vollständig für November nicht ausgezahlt, wodurch keine Mittel zur Begleichung der Schulden für den Strom vorhanden sind.
Wir erinnern daran, in einer der Städte der Ukraine wird ein strenger Stromsparmodus eingeführt. Es geht speziell um Schytomyr.
Die Abschaltung der Stromversorgung für das Sanatorium 'Rowesnyk' könnte das Leben der Flüchtlinge erheblich erschweren, die sich bereits in schwierigen Bedingungen befinden. Besonders besorgt sind die Eltern von Kindern, da die fehlende Elektrizität ihre Ausbildung und täglichen Aktivitäten beeinflussen kann. Die Behörden arbeiten an Lösungen für das Problem, aber ohne entsprechende Finanzierung könnte die Situation kritisch bleiben.
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