Soldat in der Oblast Odessa schlägt Nachbarn: Gericht spricht Urteil wegen leichter Körperverletzung.

Soldat in der Oblast Odessa schlägt Nachbarn: Gericht spricht Urteil wegen leichter Körperverletzung
Soldat in der Oblast Odessa schlägt Nachbarn: Gericht spricht Urteil wegen leichter Körperverletzung
In der Oblast Odessa hat ein Soldat während eines Streits mit einem Dorfwohner ihm mehrere Faustschläge ins Gesicht versetzt. Das Opfer erlitt einen Nasenbruch und eine Schädel-Hirn-Verletzung. Das Gericht befand die Prügelei als vorsätzliche leichte Körperverletzung und sprach das Urteil gegen den Soldaten.

Darüber informierten die Nachrichtenredaktion News.LIVE mit Materialien aus dem Einheitlichen Staatsregister der Voruntersuchung.

Es ist bekannt, dass der Vorfall am Abend des 22. Juli 2025 bei einem der Wohnhäuser in der Oblast Odessa stattfand. Der Soldat stritt sich mit einem einheimischen Bewohner. Der Konflikt eskalierte schnell zu einer Schlägerei: Der Soldat schlug dem Mann mehrmals mit der Faust ins Gesicht.

Durch die Schläge fiel das Opfer zu Boden und erlitt schwere Verletzungen - eine geschlossene Schädel-Hirn-Verletzung, eine Nasenfraktur und zahlreiche Prellungen. Eine gerichtliche Prüfung stellte fest, dass sie zur Kategorie der leichten Körperverletzungen gehören, die eine vorübergehende Gesundheitsstörung verursachten.

Vor Gericht gestand der Angeklagte seine Schuld, zeigte sich aufrichtig reumütig und stimmte einer vereinfachten Verfahrenserledigung zu. Auch das Opfer sprach sich nicht gegen ein solches Verfahren aus.

Welche Strafe für das Schlagen einer Person

Das Gericht qualifizierte das Verhalten des Soldaten als vorsätzliche leichte Körperverletzung. Unter Berücksichtigung, dass es keine erschwerenden Umstände gab und der Angeklagte zuvor nicht verurteilt worden war, wurde ihm eine Geldstrafe in Höhe von 850 Griwna auferlegt.

Wir erinnern daran, dass in der Oblast Poltawa ein Soldat dem Kommandeur Bestechungsgeld gezahlt hat, um in der Hinterlandstation zu bleiben. Außerdem berichteten wir, dass ein Soldat in der Oblast Lwiw ohne Genehmigung des Kommandos seinen Dienstort verlassen hat und fast vier Monate lang nicht zurückgekehrt ist.

Als Ergebnis des Konflikts zwischen dem Soldaten und einem Bewohner eines der Häuser in der Oblast Odessa erlitt der Soldat dem Opfer solche Verletzungen, dass das Gericht dies als vorsätzliche leichte Körperverletzung anerkannte. Infolgedessen wurde ihm eine Geldstrafe von 850 Griwna auferlegt. Leider sind solche Fälle in der ukrainischen Gesellschaft keine Seltenheit, und die Identifizierung und Bestrafung der Schuldigen ist eine wichtige Aufgabe der Strafverfolgungsbehörden.


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