Unfall auf der Straße: Autofahrerin überfährt Hirsch Boris und flüchtet – Spezialisten aus Kiew kämpfen um sein Leben.
Hirsch Boris, das Wahrzeichen eines Dorfes, wurde Opfer eines Verkehrsunfalls
Nach Angaben von TSN.ua: Ein tragischer Vorfall ereignete sich am 23. März gegen 19:15 Uhr in der Siedlung Saritschne in der Region Riwne. Ein Hirsch namens Boris, der seit sechs Jahren frei durch die Straßen des Ortes streift, wurde von einem Auto angefahren. Ein 57-jähriger Anwohner beobachtete den Zusammenstoß und wurde so zum Zeugen des Geschehens.
Die 28-jährige Fahrerin eines silbernen Mercedes-Benz soll zum Unfallzeitpunkt kein Abblendlicht eingeschaltet haben. Nach dem Aufprall flüchtete sie vom Unfallort, ohne dem verletzten Tier Hilfe zu leisten. Die Polizei leitete daraufhin drei Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen die Frau ein. Die Vorwürfe lauten:
- Verursachung eines Verkehrsunfalls;
- Fahren ohne gültige Haftpflichtversicherung;
- unerlaubtes Entfernen vom Unfallort.
Spezialisten der Organisation „Heim für gerettete Tiere“ aus der Hauptstadt Kiew sind bereits nach Saritschne aufgebrochen, um den verletzten Hirsch zu versorgen. Die Einwohner haben Boris ins Herz geschlossen – er gilt als eine Art inoffizielles Maskottchen des Dorfes. Die Stimmung in der Gemeinschaft ist angespannt, viele hoffen auf eine schnelle und erfolgreiche Behandlung des Tieres.
Empörung und Anteilnahme in der Bevölkerung
Der Vorfall hat in der Region große Wellen geschlagen. Viele Dorfbewohner verfolgen gespannt die Nachrichten über den Zustand ihres Lieblings. Der Fall zeigt einmal mehr, wie wichtig die Einhaltung der Verkehrsregeln ist – nicht nur für die Sicherheit von Menschen, sondern auch für die von Tieren, die sich im öffentlichen Raum bewegen.
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