Gefälschte Geldscheine aus russischen Drohnen in der Region Sumy entdeckt.
Falschgeld-Fund in der Oblast Sumy
Nach Angaben von TSN.ua: Am 2. April wurden in zwei Bezirken der Region Sumy gefälschte Banknoten entdeckt, die von russischen Drohnen abgeworfen worden waren. Der Leiter der regionalen Militärverwaltung, Oleh Hryhorow, erklärte, dass die Scheine mit feindlichen Parolen bedruckt seien und die darauf angebrachten QR-Codes zu russischen Internetseiten führten. Die Behörden werten dies als gezielten Provokationsversuch.
Laut Hryhorow setzen die russischen Streitkräfte Drohnen nicht nur für Angriffe, sondern auch zum Abwurf verdächtiger Gegenstände ein.
„Diesmal handelt es sich um einen Versuch, die Lage zu destabilisieren“ – so der Gouverneur.Die sichergestellten Objekte wurden zur Untersuchung an Experten übergeben.
Neue Facette des hybriden Krieges
Der Vorfall verdeutlicht die anhaltende Bedrohung durch russische Geheimdienste, die über Messengerdienste gezielt Ukrainer anwerben, um etwa Starlink-Terminals zu legalisieren. Die Aktion mit den Falschgeld-Scheinen zeigt, wie russische Kräfte ihre Taktiken ständig anpassen, um Chaos zu stiften. Solche Maßnahmen zielen nicht nur auf wirtschaftliche Schäden, sondern auch auf die psychologische Belastung der Bevölkerung ab. Seit Kriegsbeginn setzt Moskau verstärkt auf hybride Methoden, um die Ukraine zu schwächen.
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