Trauertag in Dnipro nach russischem Raketenangriff: 16 Tote, 42 Verletzte.
Die Tragödie von Dnipro
Nach Angaben von UATV: Am 2. Juni erschütterte ein russischer Raketenangriff die Stadt Dnipro. 16 Menschen kamen ums Leben, 42 wurden verletzt. Aktuell werden noch 22 Verletzte in Krankenhäusern behandelt. Die Stadt hat deshalb einen offiziellen Trauertag ausgerufen.
Der Angriff hinterließ massive Zerstörung: 50 Mehrfamilienhäuser wurden schwer beschädigt, 93 Wohnungen sind nicht mehr bewohnbar. Unter den Verletzten befinden sich zwei Kinder. Mindestens zwei Familien haben durch diesen Angriff Angehörige verloren.
Augenzeugen berichten
Überlebende schildern erschütternde Szenen. Ein Augenzeuge namens Pawlo sagte:
„Dieses Mal haben sie gezielt ein Wohnviertel angegriffen. So viel Leid haben sie gebracht.“ – Pawlo
Ein anderer Zeuge, Oleksandr, beschrieb den kritischen Zustand eines Verletzten:
„Er hat ein Schädel-Hirn-Trauma, schwere Brust- und Bauchverletzungen, eine Leberverletzung und Verletzungen an den Gliedmaßen. Er ist weiterhin in einem kritisch schweren Zustand und wird künstlich beatmet.“ – Oleksandr
Oleksandr berichtete auch von den Rettungsarbeiten: „Im dritten Stock fanden wir eine Frau, die ein achtjähriges Kind mit ihrem Körper schützte. Ein Zweijähriges wurde im vierten Stock entdeckt. Lebende zu finden – das ist etwas ganz anderes. Wenn man ihnen aber nicht mehr helfen kann – das ist unerträglich schwer.“
Die Tragödie hat tiefe Wunden in der Stadt hinterlassen. Dnipro trauert heute um seine Toten. Viele Bewohner sind fassungslos über die Wucht des Angriffs, der mitten in ein Wohngebiet traf.
Dieser Raketenangriff ist ein weiteres Zeichen für die zunehmende Gewalt in der Region, die immer wieder Zivilisten trifft. Die Stadtverwaltung und die Krankenhäuser konzentrieren sich nun auf die Versorgung der Verletzten. Die Ermittlungen sollen alle Umstände des Angriffs klären. Solche Ereignisse zeigen, wie wichtig internationale Unterstützung für die Ukraine im Kampf um Sicherheit und Frieden ist.
Lesen Sie auch
- Tödlicher Unfall in Kiew: Priester mit vier Vorfällen tötet vier Menschen
- Kiewer U-Bahn als Bunker: Wann kommt das Geld für bessere Schutzräume?
- Angriff auf Tankstelle in der Region Cherson: Eine Tote, zwei Schwerverletzte
- Rote Warnstufe: Höchste Brandgefahr in der Region Charkiw ausgerufen
- Vier Tote bei schwerem Unfall auf dem Chokoliwskyj-Boulevard in Kiew
- Schulbusunfall in der Region Charkiw: Drei Kinder und Lehrkräfte im Krankenhaus

