NASA rettet 21 Jahre alte Swift-Observatorium vor dem Absturz.
Rettungsmission für ein Weltraumteleskop
Nach Angaben von TSN.ua: Um den Absturz des Swift-Observatoriums zu verlangsamen, hat die NASA die meisten wissenschaftlichen Beobachtungen vorübergehend eingestellt. Das Teleskop, das seit seinem Start im Jahr 2004 auf einer niedrigen Erdumlaufbahn operiert, ist durch erhöhten atmosphärischen Widerstand in seiner Bahn abgesunken. Die Wahrscheinlichkeit eines unkontrollierten Wiedereintritts bis Mitte 2026 liegt nun bei etwa 50 Prozent. Die Mission steht damit vor einem kritischen Wendepunkt.
Geplantes Manöver zur Bahnanhebung
Da die Umlaufbahn des Observatoriums mittlerweile unter 400 Kilometer gesunken ist, plant die NASA eine Rettungsaktion. Dafür soll im Juni 2023 das Rettungsfahrzeug LINK starten. Den Auftrag für dieses Projekt im Wert von 30 Millionen Dollar erhielt das Unternehmen Katalyst Space Technologies. S. Bradley Cenko von der NASA erklärte dazu:
„Wir stellen derzeit den Betrieb um, um ihm eine möglichst lange Lebensdauer zu sichern.“ - S. Bradley Cenko
Ein Erfolg der Mission würde die wissenschaftliche Arbeit des Observatoriums für einen maximal möglichen Zeitraum fortsetzen. Swift hat sich als unverzichtbares Werkzeug für die Erforschung von Gammablitzen und anderen hochenergetischen Himmelsphänomenen etabliert. Seine Rettung wäre ein wichtiger Erfolg für die langfristige Nutzung von Weltraumobservatorien, die trotz ihres Alters noch wertvolle Daten liefern.
Der Fall Swift zeigt die Herausforderungen, alternde, aber wissenschaftlich äußerst produktive Satelliten am Leben zu erhalten. Die geplante Rettungsaktion unterstreicht den Wert, den die Raumfahrtagentur der Fortführung dieser einzigartigen Mission beimisst.
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