NATO-Generalsekretär Rutte: Russland ist und bleibt der Hauptgegner – Waffen für die Ukraine sind überfällig.
Ruttes Rede beim Weltwirtschaftsforum in Davos
Nach Angaben von TSN.ua: Bei seinem Auftritt in Davos am 21. Januar 2023 machte NATO-Generalsekretär Mark Rutte unmissverständlich klar, wer aus Sicht des Bündnisses die größte Bedrohung darstellt: Russland. Er würdigte den Widerstand der ukrainischen Streitkräfte gegen die anhaltende russische Aggression. Zugleich zeichnete Rutte ein düsteres Bild der aktuellen Versorgungslage und forderte mit Nachdruck eine sofortige militärische Unterstützung für die Ukraine.
Die dringende Notwendigkeit von Waffenlieferungen
Die Hilfe müsse eigentlich schon gestern eingetroffen sein, so Rutte. Vor dem Hintergrund der enormen russischen Verluste sei es entscheidend, die ukrainische Armee jetzt mit allem Nötigen auszustatten. Allein im Dezember 2022 habe Russland täglich etwa tausend Soldaten verloren, was auf monatlich über 30.000 Gefallene hinauslaufe – ein erschreckendes Maß der Kriegsintensität.
Zum Thema Friedensverhandlungen äußerte Rutte zwar Hoffnung auf ein baldiges Ende, räumte jedoch ein:
„Morgen wird das nicht geschehen“— Mark Rutte. Er verwies darauf, dass konkrete Beschlüsse zur Unterstützung der Ukraine möglicherweise erst im April oder Mai umgesetzt werden könnten. In Kiew, wo zum Zeitpunkt seiner Rede minus 20 Grad herrschten, bleibt die Lage an der Front äußerst angespannt. Die Dringlichkeit für neue Waffenlieferungen wächst mit jedem Tag.
Ruttes Auftritt unterstrich die anhaltende Instabilität in der Region und die essentielle Rolle der internationalen Gemeinschaft. Angesichts der von ihm benannten hohen Verluste auf russischer Seite bleibt die Situation kritisch und erfordert schnelles Handeln. Die Fortsetzung der militärischen Lieferungen und der NATO-Unterstützung wird für die weitere Entwicklung des Konflikts und die regionale Stabilität von entscheidender Bedeutung sein. Die Sicherheitsarchitektur Europas steht weiterhin auf dem Spiel.
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