Schlag des Nussknackers auf Lwiw: Warum die RF eine Rakete ohne Sprengkopf eingesetzt hat.

Schlag des Nussknackers auf Lwiw: Warum die RF eine Rakete ohne Sprengkopf eingesetzt hat
Schlag des Nussknackers auf Lwiw: Warum die RF eine Rakete ohne Sprengkopf eingesetzt hat

Nach Angaben von ТСН: Der russische Angriff mit einer neuen ballistischen Rakete in der Region Lwiw sieht auf den ersten Blick mehr nach einer psychologischen Operation als nach einer militärischen Aktion aus. Der Einsatz der Rakete "Nussknacker" ohne Sprengkopf deutet auf den Versuch des Kremls hin, den Westen einzuschüchtern.

Dies ist nicht das erste Mal, dass diese Rakete auf dem Territorium der Ukraine eingesetzt wurde. Wie auch beim vorherigen Angriff auf Dnipro haben die Russen wahrscheinlich diesmal eine Rakete mit inaktiver "Füllung" verwendet, was das Fehlen erheblicher Zerstörungen erklärt, die normalerweise mit solchen Waffen einhergehen.

„In beiden Fällen sieht es mehr nach einem Test als nach einem tatsächlichen militärischen Einsatz aus. Sie haben inaktive Sprengköpfe verwendet, das Innere bestand aus Stahl oder Beton“, sagte Narozhny.

Der Experte erklärte, dass die Rakete "Nussknacker" als Trägersystem für nukleare Waffen entwickelt wurde und dazu gedacht ist, große Flächen in den oberen Schichten der Atmosphäre zu treffen. Videos zeigen jedoch, dass die Elemente auf einer relativ kleinen Fläche niedergegangen sind, was die Hypothese eines demonstrativen Charakters des Angriffs bestätigt.

An wen die Botschaft gerichtet war

Die Zielwahl in der Region Lwiw war nicht zufällig, da der Angriff in der Nähe der westlichen Grenze der Ukraine stattfand.

„40 Kilometer bis zur Grenze zu Polen, also zur Grenze zu einem NATO-Land. Und das ist vor allem eine Bedrohung für die Europäer und Amerikaner“, betonte der Experte.

Meiner Meinung nach versucht Moskau, auf das westliche Publikum Druck auszuüben, indem es seine Bereitschaft demonstriert, die Einsätze zu erhöhen und mit dem "nuklearen Knüppel" zu drohen.

Die russische Propaganda stellte diesen Angriff als "Antwort" auf einen angeblichen Angriff auf Walgai dar, der von keinem Land, einschließlich der Ukraine oder der USA, bestätigt wurde. Der Militäranalytiker ist jedoch der Meinung, dass die wahren Gründe für diesen Angriff einen geopolitischen Unterton haben.

Der Kreml verfolgt sorgfältig die Aktivitäten Washingtons in anderen Regionen der Welt.

„Das ist keine Antwort auf den mythischen Schlag gegen Walgai, sondern eine Antwort auf die Aktivitäten der USA in Venezuela“, betonte Narozhny.

Somit sollte der Schlag auf Lwiw als Versuch der Erpressung und als Test der Reaktion der Vereinigten Staaten gewertet werden, nicht als taktische militärische Aktion.

Wir erinnern daran, dass Russland gegen Mitternacht mit einem "Nussknacker" auf Lwów schlug. Nach Angaben des Militärs bewegte sich diese Rakete mit einer ballistischen Trajektorie mit einer Geschwindigkeit von etwa 13.000 km/h, was "überdurchschnittlich schnell" ist.

Die Luftstreitkräfte haben klargestellt, dass die Russen ballistische Mittelstreckenraketen von dem Übungsplatz "Kapustin Jar" in der Region Astrachan abgefeuert haben. Insgesamt hat die RF in der Nacht mit verschiedenen Raketen, „Kaliber“ und hunderten Drohnen angegriffen.

Diese Situation zeigt erneut, wie der Krieg in der Ukraine viele Dimensionen hat, einschließlich der Informationsdimension, in der jeder Gewaltakt unterschiedliche Gründe und Konsequenzen haben kann. Solche Angriffe verstärken nicht nur die Spannungen in der Region, sondern beeinflussen auch die internationalen Beziehungen und zwingen westliche Staaten, auf solche Drohungen zu reagieren.


Lesen Sie auch

Werbung