Ukrainische Nationalbank steigert Devisenverkauf drastisch: Hintergründe zur aktuellen Lage am Interbankenmarkt.

Ukrainische Nationalbank steigert Devisenverkauf drastisch: Hintergründe zur aktuellen Lage am Interbankenmarkt
Ukrainische Nationalbank steigert Devisenverkauf drastisch: Hintergründe zur aktuellen Lage am Interbankenmarkt

Was die ukrainische Zentralbank in der Woche vom 13. bis 17. Juli 2023 unternahm

Nach Angaben von Мінфін — Крипто/Фінанси: In der Woche vom 13. bis 17. Juli 2023 kaufte die Nationalbank der Ukraine am Interbankenmarkt keinerlei Devisen ein. Stattdessen verkaufte sie eine beachtliche Menge an Fremdwährungen. Der Gesamtwert dieser Verkäufe belief sich auf 1.074,31 Millionen US-Dollar. Das sind 203,09 Millionen Dollar mehr als in der Vorwoche, als die Verkäufe noch bei 871,22 Millionen Dollar lagen. Zum Vergleich: In der Woche davor war der Verkaufsbetrag also deutlich niedriger.

Seit Jahresbeginn hat die ukrainische Notenbank Devisen im Wert von lediglich 1,05 Millionen Dollar erworben. Demgegenüber steht ein kumulierter Verkauf von insgesamt 25.794,34 Millionen Dollar seit dem 1. Januar 2023. Diese Zahlen verdeutlichen, wie aktiv die Zentralbank in den Devisenmarkt eingreift, um die Stabilität der Landeswährung Hrywnja zu sichern.

Entwicklung der internationalen Währungsreserven der Ukraine

Zum 1. Juli 2026 beliefen sich die internationalen Reserven der Ukraine auf 51,3 Milliarden Dollar. Im Vormonat Juni 2026 war dieser Bestand um 12,1 Prozent angewachsen. Solche Reserven gelten als Indikator für eine gefestigte finanzielle Lage des Landes und könnten sich künftig positiv auf den Devisenmarkt auswirken.

Die Maßnahmen der Nationalbank zeigen: Der intensive Verkauf von Devisen ist Teil einer Strategie zur Steuerung des Devisenmarktes, um die Hrywnja in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit zu stützen.

Der Anstieg der internationalen Reserven sendet zudem ein positives Signal an Investoren und könnte das Vertrauen in die ukrainische Wirtschaft weiter stärken. Die Nationalbank behält die Entwicklung am Devisenmarkt fest im Griff, wodurch abrupte Kursschwankungen der Hrywnja vermieden werden sollen.


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