Trump-Gesandter Witkoff: zwei unterschiedliche Verhaltensweisen in Kiew und Moskau.
Nach Angaben von ТСН: Das Aussehen und das Verhalten des speziellen Gesandten des US-Präsidenten Steve Witkoff unterscheiden sich deutlich bei Begegnungen mit Ukrainern und dem Präsidenten Russlands, Wladimir Putin.
Darin wies der Journalist der Financial Times, Christopher Miller, in einem Post in dem sozialen Netzwerk X hin.
„Steve Witkoff sitzt den Ukrainern in Miami gegenüber: unrasiert und ungepflegt. Ernst, vermeidet den Blickkontakt und lächelt nicht“, bemerkte der Journalist.
Im Gegensatz dazu erschien der US-Gesandte bei dem Treffen mit Putin am 2. Dezember ganz anders: Er saß am Tisch mit „breitem Lächeln, sauber rasiert, aufmerksam“.
„Er sagt, er habe einen „wunderbaren Spaziergang“ durch Moskau gemacht und teilte Putin mit, dass es eine „großartige Stadt“ sei“, fügte Miller hinzu.
Wir erinnern daran, dass Witkoff und Kushner am 2. Dezember in Moskau mit Putin Einzelheiten des Friedensplans zur Beendigung des Krieges gegen die Ukraine besprochen haben. Der Assistent des russischen Präsidenten, Juri Uschakow, nannte das Treffen „hilfreich und konstruktiv“. Er berichtete, dass Moskau vier weitere Dokumente zusätzlich zu dem 27-Punkte-Plan des US-Präsidenten Donald Trump zur Beilegung des Krieges erhalten habe. Obwohl es vorerst nicht um einen Kompromiss geht, ruft ein Teil der US-Vorschläge „scharfe Kritik“ hervor, jedoch ermöglichte das Treffen eine Diskussion über „Weg zur weiteren Beilegung der ukrainischen Krise“ und die Perspektiven für eine „langfristige friedliche Lösung“.
Die nächsten Schritte des Sondergesandten könnten den Verlauf der Friedensverhandlungen erheblich beeinflussen. Derzeit ist es wichtig, welche spezifischen Vorschläge in Zukunft diskutiert werden, unter Berücksichtigung der bestehenden Differenzen zwischen den Parteien. Beobachter warten gespannt auf neue Erklärungen und Ergebnisse der nächsten Treffen.
Lesen Sie auch
- Ex-Parlamentarier gibt Auszeichnung an Polens Präsidenten zurück – Protest gegen Haltung zu Selenskyj
- Britischer Premier unter Druck: Über 100 Abgeordnete fordern Starmer zum Rücktritt auf
- Keine Unterstützung aus Europa für US-Militäreinsatz gegen Iran – wie geht es weiter?
- Britischer Premier Keir Starmer: Rücktritt bereits am Montag möglich
- Sicherheitsexperte widerspricht ukrainischen Warnungen: Kein unmittelbarer russischer Angriff aufs Baltikum
- US-Finanzminister riet Trump von Treffen mit Selenskyj ab – Hintergründe

