Ukrainische Drohnen treffen russische Kriegsschiffe und Versorgungswege auf der Krim.
Nächtlicher Angriff auf russische Militärziele
Nach Angaben von Novyny.live: In der Nacht zum 4. Juni haben ukrainische Drohnen mehrere strategisch wichtige Ziele der russischen Besatzer auf der Krim und in den vorübergehend besetzten Gebieten attackiert. Die Operation richtete sich gegen die militärische Infrastruktur des Gegners und traf unter anderem ein Kriegsschiff, Flugabwehrsysteme sowie Bahn- und Energieanlagen.
- ein Kriegsschiff
- Systeme der Luftabwehr
- Schieneninfrastruktur
- Treibstofflager
- Stromversorgungseinrichtungen
Bei dem koordinierten Angriff wurde das Patrouillenboot „Switljak“ des Projekts 10410 getroffen. Die ukrainischen Streitkräfte zerstörten zudem eine „Pantsir-S1“-Flugabwehrrakete in Strilekowe in der Region Cherson. Weitere getroffene Ziele waren das Funknavigationssystem RSBN-4N in Saky sowie mehrere Lokomotiven in der Nähe von Wladyslawiwka und Rosdolne auf der Krim.
Auswirkungen auf die russische Logistik
Die Angriffe beschränkten sich nicht nur auf militärische Anlagen. Auch zivile Infrastruktur wurde in Mitleidenschaft gezogen: In Bulawynske und Wuhlehirsk in der Oblast Donezk wurden Transformatoren zerstört, und in Makijiwka gingen Treibstofftanks in Flammen auf. Die Treibstoffknappheit auf der Krim hat inzwischen ein solches Ausmaß angenommen, dass Benzin nur noch mit Bezugsscheinen ausgegeben wird – auf maximal 20 Liter pro Person.
Die ukrainischen Drohnenangriffe haben die militärischen Nachschubwege der russischen Besatzer empfindlich gestört. Dies könnte deren Fähigkeit, im Gebiet Kampfhandlungen durchzuführen, deutlich einschränken. Die jüngsten Aktionen zeigen, dass die ukrainischen Streitkräfte ihre Bemühungen intensivieren, um die vorübergehend besetzten Gebiete zurückzuerobern.
Diese Schläge unterstreichen die strategische Ausrichtung der Ukraine, die darauf abzielt, die kritischsten militärischen Anlagen des Feindes gezielt auszuschalten.
Die Ausschaltung von Flugabwehrsystemen und Treibstoffreserven erschwert die Logistik der russischen Truppen erheblich. Dies könnte den weiteren Verlauf des Konflikts beeinflussen. Gleichzeitig wird die wachsende Effektivität der ukrainischen Drohnentechnologie bei der Erfüllung von Frontaufträgen deutlich.
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