Massiver Drohnenangriff in der Nacht: Ukraine wehrt 234 von 251 russischen UAVs ab.

Massiver Drohnenangriff in der Nacht: Ukraine wehrt 234 von 251 russischen UAVs ab
Massiver Drohnenangriff in der Nacht: Ukraine wehrt 234 von 251 russischen UAVs ab

Einzelheiten zum Angriff auf die Ukraine am 23. März

Nach Angaben von TSN.ua: In der Nacht zum 23. März 2023 griff Russland die Ukraine mit einer großen Welle von Kampfdrohnen an. Die ukrainische Luftverteidigung konnte dabei 234 der 251 eingesetzten unbemannten Luftfahrzeuge zerstören oder neutralisieren. Der Angriff begann bereits am 22. März um 18:00 Uhr. Von den insgesamt 251 Drohnen verschiedener Typen waren etwa 150 sogenannte Kamikaze-Drohnen vom Typ 'Shahed'. Die Abschussorte lagen unter anderem in den russischen Gebieten Brjansk, Orjol, Kursk, Millerowo, Primorsko-Achtarsk sowie auf der vorübergehend besetzten Krim.

Die ukrainischen Verteidigungskräfte waren im Dauereinsatz, um den Luftangriff abzuwehren. Bis zum Morgen des 23. März um 08:00 Uhr konnten 234 feindliche Drohnen abgefangen oder ausgeschaltet werden. Allerdings schlugen 17 Angriffsdrohnen an 11 verschiedenen Orten ein. Zudem wurden an acht Stellen herabfallende Trümmerteile abgeschossener Drohnen gemeldet.

Lage in den betroffenen Regionen

Bereits am Vortag, dem 22. März, hatte die russische Armee die Stadt Krywyj Rih angegriffen, wobei es Verletzte gab. In der Nacht zum 23. März wurden dann Wohnhäuser am Stadtrand von Odessa sowie Hafenanlagen getroffen, wobei zwei Privathäuser beschädigt wurden. Diese Vorfälle verdeutlichen die zunehmende Eskalation der Lage und die anhaltende Gefahr durch Luftangriffe des Aggressors.

Die hohe Aktivität russischer Drohnen im März zeigt, dass die aggressive militärische Strategie fortgesetzt wird, was eine ernste Bedrohung für die Zivilbevölkerung und die kritische Infrastruktur der Ukraine darstellt. Die ukrainische Luftverteidigung beweist zwar ihre Fähigkeit, auf diese Gefahren zu reagieren, doch die Einschläge der Drohnen unterstreichen die erheblichen Risiken für das Land. Um die Zivilbevölkerung besser zu schützen, könnte diese Situation eine weitere Stärkung der Verteidigungsfähigkeiten sowie verstärkte internationale Unterstützung erforderlich machen.


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