Nobelkomitee weist Trumps angebliches 'Geschenk' zurück: Friedenspreis ist nicht übertragbar.
Klarstellung des Nobelkomitees
Nach Angaben von TSN.ua: Das Nobelkomitee hat sich zu einer Aussage der venezolanischen Oppositionsführerin María Corina Machado geäußert. Diese hatte behauptet, ihren Friedensnobelpreis an den ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump verschenkt zu haben. Das Komitee stellte dazu unmissverständlich klar, dass die Auszeichnung nicht auf andere Personen übertragen werden kann.
Trumps Reaktion auf die Geste
Donald Trump zeigte sich für die angebliche Geste erkenntlich und kommentierte:
„María hat mir ihren Friedensnobelpreis für meine Arbeit geschenkt. Eine so wunderbare Geste gegenseitigen Respekts. Danke, María!“ – Donald Trump
Bereits am 9. Januar hatte das Nobelkomitee jedoch betont, dass der Preis weder zurückgezogen, geteilt noch an Dritte weitergegeben werden darf. Damit wird die Möglichkeit einer solchen Übertragung grundsätzlich infrage gestellt.
Die von Machado erwähnte Weitergabe des Friedensnobelpreises hat somit zu Diskussionen geführt. Die Statuten des Komitees sind jedoch eindeutig: Es handelt sich um eine persönliche Auszeichnung, die nicht transferierbar ist.
Der Vorfall unterstreicht die Bedeutung der festen Regeln und Traditionen, die mit den Nobelpreisen verbunden sind. Solche Äußerungen können, gerade im politisch aufgeladenen Kontext Venezuelas, zu Verwirrung über den Charakter der prestigeträchtigen Ehrung führen. Die Interaktion zwischen Oppositionsführern und internationalen Politikern wird zwar oft genau beobachtet, doch ändert dies nichts an den formalen Vorgaben des Komitees.
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