Norwegen verbietet Turbo-Mast: Ein Wendepunkt für das Tierwohl.

Norwegen verbietet Turbo-Mast: Ein Wendepunkt für das Tierwohl
Norwegen verbietet Turbo-Mast: Ein Wendepunkt für das Tierwohl

Das Ende der Turbo-Mast in Norwegen

Nach Angaben von TSN.ua: Norwegen hat als erstes Land weltweit beschlossen, die umstrittene Hochleistungsmast von Hühnern bis 2027 vollständig abzuschaffen. Diese Entscheidung markiert einen historischen Schritt und verpflichtet die norwegische Geflügelwirtschaft künftig zu deutlich höheren Tierschutzstandards. Sie unterstreicht den wachsenden gesellschaftlichen Fokus auf ethische Fragen in der Nutztierhaltung.

Jährlich werden in Norwegen etwa 70 Millionen Hühner gemästet. Bisher gehörten dazu auch sogenannte Turbo-Hybridhühner, die in nur sechs Wochen ihr Schlachtgewicht erreichen. Der Ausstieg aus dieser Praxis wird die Geflügelproduktion im Land grundlegend verändern und zielt auf eine deutlich humanere Behandlung der Tiere ab.

'Was in Norwegen geschieht, ist ein historischer Moment, einer der größten Erfolge für das Tierwohl in der Geschichte.' Connor Jackson, Experte für Tierwohl

Die Maßnahme zeigt, dass Norwegen nicht nur internationale Standards einhält, sondern selbst neue ethische Maßstäbe in der Landwirtschaft setzt. Der Verzicht auf die Turbo-Mast ist ein entscheidender Schritt zur Verbesserung der Haltungsbedingungen und des Wohlergehens der Tiere. Damit reagiert das Land auch auf die Kritik von Tierschützern an der Zucht auf extreme Leistung.

Vorbildfunktion für andere Staaten

Norwegens Vorstoß könnte anderen Ländern als Blaupause dienen, die ihre Nutztierhaltung ethischer gestalten wollen. Angesichts des steigenden Verbraucherbewusstseins für ökologische und tierethische Aspekte der Lebensmittelproduktion könnte dieser Ansatz ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu einer nachhaltigeren globalen Tierhaltung werden.


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