Neues Bündnis aus Hetmanzew, Kim, Terechow und Wilkul überholt „Diener des Volkes“ in Umfrage.

Neues Bündnis aus Hetmanzew, Kim, Terechow und Wilkul überholt „Diener des Volkes“ in Umfrage
Neues Bündnis aus Hetmanzew, Kim, Terechow und Wilkul überholt „Diener des Volkes“ in Umfrage

Ergebnisse der Erhebung

Nach Angaben von TSN.ua: Zwischen dem 12. und 18. März 2026 führte ein Meinungsforschungsinstitut eine Umfrage durch. Diese ergab, dass die neu formierte politische Allianz um Hetmanzew, Kim, Terechow und Wilkul auf 9,4 Prozent der Stimmen kommt. Die Partei „Diener des Volkes“ liegt mit 7,9 Prozent dahinter. Im Rennen um das Präsidentenamt führt Wolodymyr Selenskyj mit 22,6 Prozent, gefolgt von Walerij Saluschnyj (19,3 Prozent) und Kyrylo Budanow (10,5 Prozent). Ihor Terechow, der ebenfalls zu den Kandidaten zählt, erreicht in dieser Erhebung 3,4 Prozent.

An der Befragung nahmen 1204 Personen teil, die statistische Fehlertoleranz liegt bei plus/minus 2,5 Prozent. Die größte Sorge der Bevölkerung ist die Korruption in den staatlichen Institutionen: 49,3 Prozent der Befragten sehen darin das drängendste Problem. Für 33,4 Prozent steht der Anstieg der Lebensmittelpreise im Vordergrund.

Hauptsorgen der Gesellschaft

Die Studie zeigt, welche Themen die Menschen aktuell besonders umtreiben:

  • Korruption in der Führungsebene
  • steigende Preise
  • hohe Tarife
  • niedrige Renten
  • geringe Einkommen
  • Folgen der Kampfhandlungen

Diese Faktoren prägen maßgeblich die politische Stimmung und die Wahlabsichten der ukrainischen Bevölkerung.

Die Umfrageergebnisse deuten auf einen wachsenden Zuspruch für neue politische Kräfte hin. Dies könnte Ausdruck einer tiefen Unzufriedenheit mit den etablierten Parteien sein. Angesichts der starken Verunsicherung durch Korruption und wirtschaftliche Schwierigkeiten haben neu entstehende Bündnisse die Chance, genau diese Probleme zu thematisieren und Wähler für sich zu gewinnen. Für den Wahlkampf bedeutet dies, dass die Politiker diese Herausforderungen ernst nehmen müssen, da sie den Ausgang künftiger Wahlen entscheidend beeinflussen können.


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