Militär: Städte lassen sich nicht vollständig vor FPV-Drohnen schützen.

Militär: Städte lassen sich nicht vollständig vor FPV-Drohnen schützen
Militär: Städte lassen sich nicht vollständig vor FPV-Drohnen schützen

Militärangehöriger über Schutz von Städten vor FPV-Drohnen

Nach Angaben von Novyny.live: Der ukrainische Soldat Ihor Luzkenko hat klargestellt, dass ein umfassender Schutz der Städte vor FPV-Drohnen derzeit nicht realisierbar ist. Grund dafür sei das Fehlen wirksamer Abwehrsysteme. Nach seinen Angaben gibt es weltweit noch keine Technologien, die diese unbemannten Fluggeräte vollständig unschädlich machen könnten.

Besonders schwierig gestaltet sich die Lage für Gemeinden in Frontnähe.

„Eine vollständige Absicherung von Städten, die nahe der Kampflinie liegen, ist praktisch unmöglich“, so Luzkenko.
Er betonte, dass Orte wie Nikopol und Cherson für die ukrainischen Streitkräfte eine „zu 100 Prozent unlösbare Aufgabe“ darstellten.

Die Dringlichkeit dieser Problematik zeigte sich zuletzt bei Angriffen russischer Einheiten. In der Nacht zum 27. Juni wurde Saporischschja attackiert, wobei die Zahl der Verletzten auf sechs stieg. Bereits am 26. Juni tötete eine russische Drohne in der Region Sumy einen 66-jährigen Hausbesitzer. Diese Vorfälle verdeutlichen, wie verletzlich Zivilbevölkerung und Infrastruktur durch FPV-Drohnen sind.

Luzkenkos Aussage spiegelt die Herausforderungen moderner Kriegsführung wider, bei der neuartige Waffen wie FPV-Drohnen sowohl militärische als auch zivile Ziele gefährden. Der Mangel an wirksamen Gegenmaßnahmen unterstreicht, wie dringend die Entwicklung neuer Schutztechnologien und Strategien ist. Zugleich zeigt sich, wie wichtig internationale Zusammenarbeit im Sicherheitsbereich ist, um besser auf solche Bedrohungen reagieren zu können.


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